Straszyn ( Straschin, kaschubisch Straszino, Straszënò) ist ein Dorf der Landgemeinde Pruszcz Gdański im Powiat Gdański der Woiwodschaft Pommern in Polen. Unweit der Stadt Danzig (Gdańsk) gelegen hat es etwa 10.800 Einwohner.

Geografie mini|links|Karte der Landgemeinde Pruszcz Gdański mini|Kraftwerk und Stausee in Prędzieszyn, 2012 Straszyn liegt im Nordwesten der Landgemeinde beiderseits der Radunia (Radaune), die dort zu drei Stauseen aufgestaut wird. Zum Ort gehört der Wohnplatz Prędzieszyn (Prangschin) nördlich der Radunia.

Geschichte Straschin war ein Gutsbezirk, der 1887 vom Kreis Danzig zum Kreis Danziger Höhe der Provinz Westpreußen kam. Die Einwohnerzahl stieg von 272 in 1885 auf 279 in 1910 an. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das Gebiet im Rahmen des Versailler Vertrags zum Gebiet der Freien Stadt Danzig. Der Gutsbezirk Straschin wurde 1929 mit den Gutsbezirken Artschau, Prangschin und Rottmannsdorf zur Landgemeinde Straschin-Prangschin vereinigt. Diese hatte 1929 eine Einwohnerzahl von 885.westpreussen.de: Straschin. Westpreußisches Ortsverzeichnis, abgerufen am 29. August 2026. Das Wasserkraftwerk in Prędzieszyn an der Radaune besteht seit 1937. Das inoffizielle Wappen des Orts nimmt Bezug auf drei Kraftwerke.

In Straszyn bestand den Bahnhof Straszyn Prędzieszyn (Straschin-Prangschin) an der Bahnstrecke Pruszcz Gdański–Łeba (Praust–Leba).

Persönlichkeiten Ferdinand von Tiedemann (1691–1749), Herr auf Prangschin und Russoschin Otto Rathke (1898–1922), Arbeiter, wegen Raubmordes, begangen am 24. Mai 1921 an dem russischen Rückwanderer Josef Drosdowski (* 1877), am 6. Dezember 1922 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Weblinks

pruszczgdanski.pl: Webpräsenz der Landgemeinde Pruszcz Gdański (polnisch)

Fußnoten

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern Kategorie:Gmina Pruszcz Gdański