Hermann Gies (* 29. Juni 1952 in Edenkoben) ist ein deutscher Mineraloge und emeritierter Professor.
Biographie Gies ist der Sohn von Elisabeth Kuhn (1930–2012), die 1949 erste Deutsche Weinkönigin war und des Winzers Ferdinand Gies (1918–2010). Er studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und promovierte dort 1982 zum Dr. rer. nat.; als Doktorvater fungierte Friedrich Liebau. Es folgten Studienaufenthalte in Aberdeen, Guelph und in Vancouver. 1987 nahm er am Feodor Lynen-Forschungsstipendien-Programm der Alexander-von-Humboldt-Stiftung teil.
Von 1989 bis 2018 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mineralogie an der Ruhr-Universität Bochum. Während dieser Zeit forschte er zur Synthese und der Strukturanalyse poröser Silicate. Aus seiner Forschungsarbeit resultierten mehr als 20 Patente.
Auszeichnungen 2018: Will-Kleber-Gedenkmünze
Bibliographie (Auswahl) (mit Jürgen Schreuer): Physikalisch-chemische Kristallographie. 2023 (mit Klaus Kaschuba): Unterwegs durch Jahrmillionen : Dolomitenbegeisterte wandern mit Geologen 2020
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mineraloge Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum) Kategorie:Absolvent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Kategorie:Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Mann