Eberhard Schweda (* 14. Januar 1950 in Bad Cannstatt) ist ein deutscher Chemiker und emeritierter Professor für anorganische Chemie der Universität Tübingen.
Werdegang Eberhard Schweda studierte Chemie in Tübingen und promovierte 1981 bei Joachim Strähle im Fach Anorganische Chemie mit einer Arbeit über Nitrido-Azido-Komplexe des Molybdäns. Danach folgten Auslandsaufenthalte an der University of Sussex (im Jahr 1982) und bei Leroy Eyring an der Arizona State University (von 1985 bis 1987). Schweda hat sich im Jahr 1992 in Tübingen habilitiert und wurde im Jahr 1996 zum Professor ernannt, seit 2015 befindet er sich im Ruhestand, forscht und publiziert aber weiterhin zur Geschichte der Chemie in Tübingen.
Schweda ist langjähriges Mitglied der GDCh.
Forschungsschwerpunkte Sein Arbeitsgebiete sind die Anorganische Festkörperchemie und Analytik.
Publikationen (Auswahl) Er führt die Standardwerke von Gerhart Jander und Ewald Blasius zur qualitativen und quantitativen anorganischen Analyse fort und verfasste historische Arbeiten über die Entwicklung der chemischen Institute in Tübingen.
Bücher mit N. Kühn: Die Geschichte des Fachs Chemie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-515-12053-1 Jander/Blasius – Anorganische Chemie. I, Theoretische Grundlagen und qualitative Analyse, Hirzel Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-7776-3009-0 Jander/Blasius – Anorganische Chemie. II, Quantitative Analyse und Präparate, Hirzel Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-7776-3010-6
Zeitschriftenartikel mit
Weblinks
Homepage bei Uni Tübingen Publikationsliste bei Scholar GPS
Literatur Helmut Werner: Geschichte der anorganischen Chemie, Wiley-VCH 2017, S. 490, ISBN 978-3-527-33887-0
Einzelnachweise
Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1950 Kategorie:Mann