Hans-Günther Schlotter (* 1927 in Heiligenloh Ortsteil von Twistringen) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, er war Hochschullehrer an der Georg-August-Universität Göttingen. Dort lehrte er Volkswirtschaftslehre, insbesondere Ordnungspolitik, und beschäftigte sich auch mit Agrarpolitik und deren Bedeutung für die europäische und weltweite Landwirtschaft.
Leben und Wirken Schlotter studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen, promovierte 1956 dort mit der Arbeit Die Erhebung von Abschöpfungsbeträgen bei der Einfuhr von Nahrungs- und Futtermitteln in der Rechts- u. Staatswissenschaftlichen Fakultät und habilitierte sich 1962 mit der Schrift Die finanz- und außenhandelspolitische Landwirtschaftsförderung in der Bundesrepublik Deutschland: Ausmaß, Struktur und künftige Möglichkeiten. Danach wurde er 1966 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen und beschäftigte sich immer wieder mit den Themen der Landwirtschaft und deren Einbindung in die Gesamtwirtschaft zur Ernährungssicherung. Am 1. April 1995 trat er in den Ruhestand.
Publikationen (Auswahl) Die Förderung der westdeutschen Landwirtschaft durch öffentliche Mittel: 1949–1956 Schriftenreihe für ländliche Sozialfragen, Hannover, 1960 Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart, Festschrift für Wilhelm Abel, 1964 Die Landwirtschaft in der volks- und weltwirtschaftlichen Entwicklung", Tagungsband GEWISOLA, 1971 Die Willensbildung in der Agrarpolitik" Tagungsband GEWISOLA, 1971
Mitgliedschaften Schlotter war Gründungsmitglied und 1969 bis 1971 Vorsitzender der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus.
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