mini|hochkant|Gheorghe Popovici (Selbst-Porträt, 1886) Gheorghe Popovici (* 5. Oktober 1852 in Iași/Westmoldau; † 24. Februar 1933 in Iași) war ein rumänischer Maler und Kunstlehrer.

Leben Popovici studierte nach dem Besuch des Gymnasiums an der Şcoala de Arte Frumoase in Bukarest bis 1883 Malerei bei Gheorghe Panaiteanu-Bardasare und Emanoil Panaiteanu-Bardasare. Ein staatliches Stipendium ermöglichte ihm ein Studium in Rom und Paris, wo Léon Bonnat zu seinen Lehrern zählte. Von 1899 bis 1929 war er Professor an der Şcoala de Arte Frumoase, ab 1911 auch deren Direktor. In dieser Zeit waren u. a. Nicolae Tonitza, Max W. Arnold, Ștefan Dimitrescu, Camil Ressu, Aurel Băeșu und Nutzi Acontz seine Schüler. Daneben war er Direktor der Kunstgalerie von Iași, aus der später das Kunstmuseum hervorging, und verhinderte in dieser Eigenschaft am Ende des Ersten Weltkrieges den Abtransport der Kunstwerke der Galerie nach Moskau.

Sein künstlerisches Schaffen umfasst historische und mythologische Kompositionen, Porträts und Selbstporträts sowie Stillleben. 1926 schuf er Wandmalereien für den Metropolitanpalast von Iași, darunter Sinodul de la Niceea und Sinodul de la Iași.

Quellen Pictori Ieșeni: Gheorghe Popovici Jurnal fm: Gheorghe Popovici, pictor și desenator român Evenimentul: Gheorghe Popovici, pictor

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