Die Fronmühle – alternativ Limpurgische Mühle genannt – ist eine abgegangene Mühle innerhalb der Stadt Bad Dürkheim.
Lage Die Mühle befand sich im Norden des Bad Dürkheimer Stadtgebiets am Südufer der Isenach. Unmittelbar östlich steht das Gradierwerk. Südlich verläuft die Salinenstraße und südlich von dieser die Weinlage Abtsfronhof. Etwas weiter westlich erstreckt sich der Kurpark.
Geschichte Die Mühle existierte bereits im Mittelalter und wurde 1305 erstmals erwähnt. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „vron“ ab, was „dem Herrn gehörig“ heißt. Eigentümer war zunächst der Abt von Limburg. Zeitweilig gehörte sie zur Abtei Otterberg. In unmittelbarer Nähe befand sich ein zugehöriger Fronhof, der im 15. Jahrhundert abhandenkam. 1613 wurde die Mühle mit einem neuen Wasserbau versehen. Im Dreißigjährigen Krieg verfiel die Mühle, sodass sie um 1660 wieder aufgebaut werden musste. Der Bau des Gradierwerks und die damit einhergehende Verlegung der Isenach führte zur Einstellung des Mühlenbetriebs. Das Gebäude wurde von der nahen Saline daraufhin zu Wohnzwecken umgenutzt. 1868 erwarb die Stadt Dürkheim die frühere Mühle, die sie weiterhin als Wohnraum verwendete. 1976 wurde sie abgerissen. Ein Jahr später wurde an ihrer Stelle ein Hotel errichtet, das ebenfalls den Namen „Fronmühle“ trägt.
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Bad Dürkheim Kategorie:Erbaut in den 1660er Jahren Kategorie:Wassermühle in Rheinland-Pfalz Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Bad Dürkheim