Emese Dörfler-Antal (* 13. Februar 1971 in Târgu Mureș) ist eine ehemalige rumänisch-österreichische Eisschnellläuferin.
Werdegang Dörfler-Antal trat international erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 1989 in Kiew in Erscheinung, wobei sie den siebten Platz im Kleinen Vierkampf errang und wechselte nach der Saison 1989/90 zum österreichischen Eisschnelllaufverband. Zu Beginn der Saison 1991/92 nahm sie in Berlin erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil und lief dabei auf den 25. Platz über 500 m, auf den 13. Rang über 3000 m sowie auf den 11. Platz über 1500 m. Im weiteren Saisonverlauf erreichte sie in Warschau mit Platz drei über die Distanzen 1500 m und 3000 m ihre einzigen Podestplatzierungen im Weltcup und zum Saisonende mit dem zehnten Platz in der Weltcupwertung über 1500 m ihre beste Gesamtplatzierung. Zudem kam sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1992 in Oslo auf den 22. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1992 in Heerenveen auf den 26. Rang im Kleinen Vierkampf. In den folgenden Jahren nahm sie an sieben Mehrkampfweltmeisterschaften (1993 in Berlin, 1994 in Butte, 1995 in Savalen, 1996 in Inzell, 1999 in Hamar, 2001 in Budapest und 2003 in Göteborg) sowie neun Mehrkampfeuropameisterschaften (1993 in Heerenveen, 1995 in Heerenveen, 1996 in Heerenveen, 1997 in Heerenveen, 1998 in Helsinki, 1999 in Heerenveen, 2001 in Baselga di Piné, 2002 in Erfurt und 2003 in Heerenveen) teil. Ihre besten Ergebnisse waren dabei im Jahr 1994 der siebte Platz im Kleinen Vierkampf in Butte und im Jahr 1995 der zehnte Rang im Kleinen Vierkampf in Heerenveen. Zudem belegte sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1993 in Shibukawa und bei der Sprintweltmeisterschaft 1994 in Calgary jeweils den 24. Platz im Sprint-Mehrkampf. Bei ihren Teilnahmen an Olympischen Winterspielen lief sie bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer auf den 27. Platz über 500 m, auf den 22. Rang über 1000 m, auf den 19. Platz über 1500 m, auf den 15. Platz über 5000 m sowie auf den 13. Platz über 3000 m und bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano auf den 30. Platz über 1500 m sowie auf den 27. Rang über 3000 m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen belegte sie den 24. Platz 1500 m sowie den 22. Rang über 3000 m, bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2001 in Salt Lake City den 21. Platz über 3000 m sowie den 19. Rang über 1500 m und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2003 in Berlin den 20. Platz über 1000 m, den 19. Rang über 1500 m sowie den 18. Platz über 3000 m. Letztmals im Weltcup startete sie im Dezember 2005 in Inzell und errang dabei zweimal den 15. Platz über 1000 m. Bei nationalen Meisterschaften siegte sie im Jahr 1989 bei den rumänischen Meisterschaften im Sprint sowie im Mini-Mehrkampf. Zudem wurde sie fünfmal österreichische Meisterin im Kleinen Vierkampf (1994, 1995, 2001, 2003, 2006), dreimal im Sprint-Mehrkampf (1995, 1996, 2002) sowie zweimal über 500 m (2005, 2006). Nach ihrer Karriere trainierte sie Sportler mit geistiger Behinderung, die sie auf die Special Olympics vorbereitete. Ab 1997 war sie zudem als Dolmetscherin für die Polizei und das Landesgericht in Innsbruck tätig.
Erfolge Olympische Winterspiele 1994 Lillehammer: 13. Platz 3000 m, 15. Platz 5000 m, 19. Platz 1500 m, 22. Platz 1000 m, 27. Platz 500 m 1998 Nagano: 27. Platz 3000 m, 30. Platz 1500 m Mehrkampf-Weltmeisterschaften 1993 Berlin: 18. Platz Kleiner Vierkampf 1994 Butte: 7. Platz Kleiner Vierkampf 1995 Savalen: 16. Platz Kleiner Vierkampf 1996 Inzell: 16. Platz Kleiner Vierkampf 1999 Hamar: 20. Platz Kleiner Vierkampf 2001 Budapest: 16. Platz Kleiner Vierkampf 2003 Göteborg: 20. Platz Kleiner Vierkampf Sprint-Weltmeisterschaften 1992 Oslo: 22. Platz Sprint-Mehrkampf 1993 Shibukawa: 24. Platz Sprint-Mehrkampf 1994 Calgary: 24. Platz Sprint-Mehrkampf Einzelstrecken-Weltmeisterschaften 1999 Heerenveen: 22. Platz 3000 m, 24. Platz 1500 m 2001 Salt Lake City: 19. Platz 1500 m, 21. Platz 3000 m 2003 Berlin: 18. Platz 3000 m, 19. Platz 1500 m, 20. Platz 1000 m Mehrkampf-Europameisterschaften 1992 Heerenveen: 26. Platz Kleiner Vierkampf 1993 Heerenveen: 16. Platz Kleiner Vierkampf 1995 Heerenveen: 10. Platz Kleiner Vierkampf 1996 Heerenveen: 15. Platz Kleiner Vierkampf 1997 Heerenveen: 19. Platz Kleiner Vierkampf 1998 Helsinki: 11. Platz Kleiner Vierkampf 1999 Heerenveen: 12. Platz Kleiner Vierkampf 2001 Baselga di Piné: 11. Platz Kleiner Vierkampf 2002 Erfurt: 13. Platz Kleiner Vierkampf 2003 Heerenveen: 14. Platz Kleiner Vierkampf Persönliche Bestleistungen DisziplinZeitDatumOrt500 m40,64 s4. März 2001Calgary1000 m1:19,16 min8. Dezember 2001Calgary1500 m2:00,04 min9. März 2001Salt Lake City3000 m4:11,88 min2. März 2001Calgary5000 m7:36,01 min24. November 2001Den Haag
Weblinks
Kategorie:Eisschnellläufer (Österreich) Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1994 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1998 Kategorie:Österreichischer Meister (Eisschnelllauf) Kategorie:Rumänischer Meister (Eisschnelllauf) Kategorie:Rumäne Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau