Philipp Wagner (* 3. April 1914 in Würzburg; † 11. November 2004 in Pöcking) war ein deutscher Maler des expressiven Realismus.

Leben Wagner wurde 1924 nach dem Tod der Eltern durch seine Tante adoptiert. 1936 begann er seine Ausbildung zum Kunsterzieher an der Technischen Hochschule München bei Professor Hans Döllgast; von 1938 bis 1939 war er für ein Auslandssemester in Danzig. 1941 wurde er als „Assessor“ bei der Wehrmacht eingezogen. 1943 heiratete er die Österreicherin Minna Wallisch. Von 1945 bis 1947 war er in französischer Kriegsgefangenschaft.

Danach war er 30 Jahre Kunsterzieher am Rupprecht-Gymnasium in München. 1962 zog er nach Pöcking und gründete den Pöckinger Künstlerkreis. 1963 unternahm er Studienreisen durch Europa.

In seinen Bildern ist die Farbe zentral; im Stil des expressiven Realismus bildet Wagner den Alltag der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders ab.

Er portraitierte auch Joseph Beuys. Wagner war Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler.

Ausstellungen (Auswahl) 2002: Fiorina Springhetti, Philipp Wagner; Kulturforum Buchrain 2007: Philipp Wagner: „Ein Leben für die Kunst“ in Tutzing 2015: Philipp Wagner 2026: Ausstellung 2026 auf Frauenchiemsee

Weblinks Ausstellung 2026 auf Frauenchiemsee Wagner im Künstlerlexikon Online

Einzelnachweise

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