L’inferno ist ein italienischer, schwarzweißer Stummfilm aus dem Jahr 1911. Er basiert auf dem Inferno, dem ersten Teil der Göttlichen Komödie des italienischen Dichters Dante Alighieri. Bei L’inferno handelt es sich um den ersten abendfüllenden Spielfilm aus Italien.

Handlung Als der Dichter Dante Alighieri sich in einem dunklen Wald verirrt, sieht er auf dem Gipfel eines Berges das Licht der Erlösung. Beim Versuch, den Berg zu besteigen, wird er von drei wilden Tieren aufgehalten, die die Habsucht, den Stolz und die Lust personifizieren.

Um ihm zu helfen, steigt Beatrice vom Himmel herab und bittet den Dichter Vergil, Dante zu retten. Vergil führt Dante durch das Inferno, bevor sie das Paradies erreichen. Vergil führt Dante zu den Portalen des Infernos, wo der Fährmann Charon sie über den Totenfluss Acheron übersetzt, sie treffen auf den dreiköpfigen Höllenhund Kerberos sowie Geryon, eine fliegende Schlange mit einem menschlichen Gesicht.

Daraufhin reisen Dante und Vergil durch die verschiedenen Kreise des Infernos. Dante trifft eine Reihe Sünder und historische Persönlichkeiten, die er teilweise noch persönlich aus Florenz kennt, und sieht ihre Strafen. Sie erzählen Dante ihre Geschichten. Zu diesem Personenkreis zählen Helena, Homer, Horaz, Ovid, Kleopatra, Mohammed, Graf Ugolino della Gherardesca und die Adelige Francesca da Rimini mit ihrem Liebhaber Paolo. Schließlich treffen Dante und Vergil auf Luzifer, der die Verräter Brutus und Cassius in seinem Maul trägt. Vergil und Dante klettern an Luzifer hinunter, um den unterirdischen Weg zu erreichen, der sie aus dem Inferno bringt.

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Kategorie:Filmtitel 1911 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Dante-Alighieri-Verfilmung Kategorie:Göttliche Komödie