Ndabenhle „Ndabo“ Zulu (* um 1997 in Chesterville, Durban) ist ein südafrikanischer Jazzmusiker (Trompete, Komposition).

Leben und Wirken Zulu wuchs in Chesterville bei Durban auf, wo er bereits im Alter von 10 Jahren seine musikalische Laufbahn in einem Projekt namens „Field Band Foundation“ begann, bevor er zur Heilsarmee wechselte, wo er im Siyakhula Music Centre in uMlazi in KwaZulu-Natal Unterrichtsstunden bei Brian Thusi erhielt. Daraufhin schrieb er sich an der Musikschule in Durban ein. Mit 14 Jahren trat er als Trompeter der KwaZulu-Natal Youth Wind Band bei, die vorwiegend klassische Musik spielte. Nachdem er seinen Bachelor an der University of KwaZulu-Natal absolviert hatte, studierte er von 2017 bis 2019 im Masterstudiengang Komposition an der Norwegischen Musikakademie in Oslo.

Zulu arbeitete in den Bands von Nduduzo Makhathini (Modes of Communication: Letters from the Underworlds), Bokani Dyer und PJ Morton, aber auch mit Derrick Hodge, Herbie Tsoaeli, Salim Washington, Ayanda Sikade, Neil Gonsalves oder Mbuso Khoza. In seiner eigenen Band spielte Zulu zunächst mit Linda Sikhakhane am Saxophon, Keenan Ahrends an der Gitarre, Sanele Phakathi am Klavier, Benjamin Jephta am Bass und Sphelelo Mazibuko am Schlagzeug. Mit seinem hochkarätig besetzten Umgidi Ensemble, dem Nduduzo Makhathini und Sängerin Zoë Modiga angehörten, entstand das Album Queen Nandi: The African Symphony (2019). Für dieses Album erhielt er South African Music Awards sowohl als „Newcomer des Jahres“ als auch für das „Beste Jazz-Album“ und die „Beste Gruppe des Jahres“. Außerdem gewann er weitere Preise wie den SAMRO-IAM-Preis (2018) und den „Jazz i Sikte“-Preis (Norwegen, 2016).

Auch sein Soundtrack für den Netflix-Trickfilm Shaka Inkosi Yamakosi wurde mehrfach ausgezeichnet. Er lehrt am Department of Art and Music der Universität von Südafrika.

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Einzelnachweise

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