Max Egger (* 1890; † 9. Januar 1957) war ein Schweizer Architekt und Kantonsbaumeister.
Leben Egger war der jüngste Sohn des Langenthaler Bauunternehmers Hector Egger. Er hatte sechs Geschwister. Eggers Mutter übersiedelte nach dem Tod ihres Mannes nach Bern. 1909 bestand Egger am dortigen Realgymnasium die Maturität. Anschliessend studierte er in München und Karlsruhe, wo er 1915 an der großherzoglich-badischen technischen Hochschule das Diplom erwarb. Nach praktischer Tätigkeit in Bern, Lugano und Genf trat er 1922 in die Dienste der städtischen Baudirektion in Bern und wurde sechs Jahre später zum Kantonsbaumeister gewählt. Dieses Amt bekleidete er von 1928 bis 1950.
Max Egger starb 1957 an einer Herzkrankheit. In einem Nachruf würdigte Der Bund seine Verdienste und nannte neben einer «große[n] Zahl von staatlichen Neu- und Umbauten» als «Höhepunkte [...] die Umbauten und Renovationen historischer Baudenkmäler wie des Schlosses Wimmis und vor allem des Berner Rathauses».
Daneben entwarf Egger auch Wohnhäuser wie die Villa Geiser in Langenthal (1925).Kathrin Holzer: Einst allein, heute mittendrin www.bernerzeitung.ch, 8. August 2017
Veröffentlichungen mit Christian Lerch: Bauten und Domänen des Staates Bern. Herausgegeben vom Regierungsrat des Kantons Bern. Graf, Olten 1941.
Weblinks Zum Andenken an alt Kantonsbaumeister M. Egger. Bern In: Der Bund, Band 108, Nr. 23, 15. Januar 1957 Ausgabe 02 Todesfälle In: Der Bund, Band 108, Nr. 16, 11. Januar 1957
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