Der Regenbogenfisch ist ein deutsch-schweizerischer Abenteuer-, Familien- und Marionettenfilm von Florian Moch, der auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Marcus Pfister basiert. Produziert wurde der Film von Claussen+Putz Filmproduktion, Zodiac Pictures und Studiocanal in Zusammenarbeit mit der Augsburger Puppenkiste.

Die Weltpremiere findet am 3. Oktober 2026 im Rahmen des 31. Internationalen Filmfestivals SCHLiNGEL in Chemnitz statt. Der deutsche Kinostart ist für den 19. November 2026 vorgesehen.

Handlung

Der Regenbogenfisch gilt wegen seiner schimmernden Glitzerschuppen als der schönste Fisch des Ozeans. Seine Eitelkeit und sein Stolz führen jedoch dazu, dass sich die anderen Meeresbewohner von ihm abwenden. Nachdem er eine seiner kostbaren Schuppen verloren hat, begibt er sich gemeinsam mit dem Kleinen Blauen auf eine Reise in die Tiefsee. Dort erkennt er, dass Mut, Freundschaft und Zusammenhalt wichtiger sind als äußerer Glanz.

Produktion

Der Film basiert auf dem 1992 erschienenen Bilderbuch Der Regenbogenfisch von Marcus Pfister, das weltweit über 30 Millionen Mal verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

Produziert wurde der Film von Studiocanal Deutschland gemeinsam mit Claussen+Putz Filmproduktion und Zodiac Pictures. Die Augsburger Puppenkiste war als kreativer Partner an der Umsetzung beteiligt und setzte die Unterwasserwelt mit traditioneller Marionettentechnik um.

Regie führte Florian Moch, der zugleich das Drehbuch schrieb. Moch ist langjähriger Regisseur, Autor und Puppenbauer der Augsburger Puppenkiste und fertigte einen Großteil der für den Film verwendeten Figuren selbst an.

Die Dreharbeiten begannen 2026 in Augsburg und dauerten bis Mitte Juli an.

Nach Angaben der Produzenten wurden gegenüber der Buchvorlage einzelne inhaltliche Schwerpunkte verändert, neue Figuren eingeführt und die Geschichte erweitert, um die zentrale Botschaft stärker herauszuarbeiten. Hintergrund waren unter anderem internationale Debatten über die Interpretation des Bilderbuches.

Die Produktion wurde vom FilmFernsehFonds Bayern, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt, dem Deutschen Filmförderfonds, der Zürcher Filmstiftung sowie dem Bundesamt für Kultur der Schweiz gefördert.

Synchronisation

Folgende Sprecher wurden bekanntgegeben:

Jannik Schümann Luna Wedler Bjarne Mädel Oliver Kalkofe Bela B Felsenheimer Andrea Sawatzki Hella von Sinnen Tobias Krell Mechthild Großmann Michael Brandner Tom Böttcher Patrick Bach

Schweizer Fassung

Für die Deutschschweiz entstand unter dem Titel De Rägebogefisch eine schweizerdeutsche Synchronfassung. Max Hubacher spricht darin den Regenbogenfisch, Luna Wedler den Kleinen Blauen. Die Ausstrahlung als Koproduktion von SRF ist für 2028 vorgesehen.

Veröffentlichung Die Premiere ist für den 3. Oktober 2026 am Zurich Film Festival (ZFF) geplant.

Der Film startet am 19. November 2026 in den deutschen und deutschschweizerischen Kinos. Studiocanal übernimmt den weltweiten Vertrieb und Weltvertrieb.

Im August 2026 wurde ein erster Teaser veröffentlicht.

Anfang August 2026 erschien zudem der erste Trailer zum Film.

Rezeption

Bereits vor dem Kinostart wurde auf frühere Diskussionen um die Botschaft der literarischen Vorlage hingewiesen. Während Kritiker die Geschichte teilweise als problematisch im Hinblick auf Individualität und Anpassungsdruck interpretierten, betonte Marcus Pfister, das Buch handle von Großzügigkeit, Freundschaft und dem Wert des Teilens.

Adaptionen

Parallel zum Kinofilm wird im Jahr 2026 auch das Planetariumsprogramm Der Regenbogenfisch und seine Freunde gezeigt. Es basiert auf den Büchern Der Regenbogenfisch stiftet Frieden und Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee und erzählt eine eigenständige Geschichte in einer 360°-Animation.

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schweizer Film Kategorie:Familienfilm Kategorie:Abenteuerfilm Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Kinderfilm