Jakob Wagner (* 31. März 1871 in Haibach; † 29. Oktober 1938 in Regensburg) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben Jakob Wagner empfing am 16. Juni 1895 die Priesterweihe und wurde Kooperator des Pfarrers von St-Martin in Schwarzach. Von 1897 an als Priester in Geisenfeld eingesetzt, wurde er 1900 Pfarrverweser in Jachenhausen und Expositus in Reinhausen, wo er von 1902 an als Prediger in der Pfarre St. Josef wirkte. Von 1913 an war er als Stadtpfarrer an St. Martin in Amberg tätig und wechselte 1929 in gleicher Funktion nach Stadtamhof, wo er die Pfarrkirche St. Andreas führte. Von 1935 an wirkte er als Stiftskanonikus an der Stiftskirche zur Alten Kapelle in Regensburg.

Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Zentrumspartei und hatte von 1905 bis zu seinem Austritt aus dem Parlament am 13. April 1913 ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt in dem Wahlkreis Straubing bzw. Mallersdorf und hatte einen Sitz in verschiedenen Fachausschüssen.

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