Ieva Andriulaitytė (* 1978 in Jurbarkas) ist eine litauische parteilose Politikerin. Seit dem 14. Juli 2026 ist sie Umweltministerin Litauens im Kabinett Sinkevičius.
Leben Nach dem Abitur 1996 am heutigen Gymnasium Jurbarkas absolvierte Ieva Andriulaitytė ein Bachelor- und Masterstudium des Umweltingenieurwesens an der Technischen Gediminas-Universität Vilnius. Zudem erwarb sie einen Master-Abschluss in Öffentlicher Verwaltung an der Mykolas-Romeris-Universität.
Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen öffentliche Verwaltung, Kommunalverwaltung und internationale Zusammenarbeit. Beim litauischen Kommunalverband war sie zunächst als Beraterin für Fragen der Europäischen Union, der Umwelt- und Energiepolitik tätig. In diesem Rahmen leitete sie Projekte zu den Themen Energiewende, Klimawandel, Umweltschutz, Dezentralisierung und nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit Partnern in der Ukraine, in Moldau und in Georgien.
Von 2016 bis 2026 vertrat sie die litauischen Kommunen in Brüssel. Dabei arbeitete sie mit der Europäischen Kommission, dem Europäischen Ausschuss der Regionen sowie Institutionen der EU-Mitgliedstaaten zusammen und koordinierte die Interessensvertretung der Kommunen auf EU-Ebene.
Am 14. Juli 2026 wurde die parteilose Andriulaitytė zur Umweltministerin im neu gebildeten Kabinett unter Premierminister Mindaugas Sinkevičius ernannt.
Einzelnachweise
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