Eliise Hollas (* 29. Dezember 1993 in Võru) ist eine ehemalige estnische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie wurde Landesmeisterin ihres Heimatlandes sowohl in der Halle als auch im Sand.

Karriere Karriere Halle Die Mittelblockerin startete ihre Laufbahn in ihrem Geburtsort beim Võru Võrkpalliklubi und wurde mit ihm zunächst Fünfte in der Liga. Im selben Jahr wurde sie in die U18-Nationalmannschaft berufen. In den folgenden Spielzeiten kamen im Vereinsvolleyball ein weiterer fünfter und zwei vierte Ränge hinzu. Nach dem Erreichen der Vorschlussrunde im Pokal 20212 wurde der Sportclub aus dem Südosten Estlands eine Sasiso danach Vizemeister und Pokalfinalist sowie Fünfter in der baltischen Liga. 2014 wechselte Hollas nach dem dritten Platz in der Meisterschaft zur Tartu Ülikool/Bigbank, mit der sie den dritten Rang in der Liga wiederholen konnte.

Nach Auslandsaufenthalten in Finnland und Frankreich mit dem Höhepunkt 2019, als die estnische Auswahl nach dem Qualisieg erstmalig an der Endrunde der Europameisterschaft teilnahm und die Nationalspielerin mit Terville-Florange OC sowohl Meisterin der französischen Élite wurde als auch den Amateurpokal des Landes gewann, gelang 2021 im Heimatland das Double aus Meisterschaft und Pokal mit TalTech/Tradehouse. Als Zugabe beendete das Team auch noch die Saison in der baltischen Spielklasse ganz oben in der Tabelle. Ein Jahr später konnte Hollas den Pokalerfolg mit Tartu Ülikool/Bigbank wiederholen. In der Liga kam es zur Vizemeisterschaft. 2023 erweiterte die Estin ihr Länderportfolio um Italien und erzielte mit der Nationalmannschaft durch den Gewinn der Silver League ihren größten internationalen Erfolg. Dazu kam die zweite Europameisterschaftsteilnahme. Mit dem Verein reichte es in den nächsten beiden Spielzeiten noch zu dritten Plätzen in der estnischen Liga und zum Vizemeistertitel im Baltikum. Anschließend beendete Eliise Hollas ihre aktive Karriere.

Karriere Beach Anders als im Hallenvolleyball war die Athletin nur eine kurze Zeit im Sand aktiv. 2012 startete sie mit Kaisa Lüütsepp bei den Europameisterschaften der unter Zwanzig- und unter Zweiundzwanzigjährigen. Eine Saison später war sie mit ihrer Schwester Anett Hollas bei der älteren Jahrgangsstufe aktiv. Darüber hinaus wurde sie 2013 mit Kertti Külm estnische Meisterin und stand mit ihr in der anschließenden Spielzeit noch einmal im Endspiel. Nach dem Sieg beim nationalen Turnier in Tartu 2015 an der Seite von Kertti Külm dauerte es sechs Jahre, bis Eliise Hollas gemeinsam mit ihrer ältesten Schwester bei der Estonian Tour in Tallinn Vierte und in Pärnu Dritte wurde. Dies waren ihre letzten Auftritte im Beachvolleyball.

Betreuerkarriere Nach der aktiven Karriere begann Hollas als Physiotherapeutin bei ihrer letzten Station im Hallenvolleyball. 2026 wurde TÜ/Bigbank baltischer und estnischer Vizemeister sowie Pokalfinalist.

Auszeichnungen 2011: Beste Mittelblockerin der Estonian League 2012: Beste Mittelblockerin der Estonian League 2013: Beste Mittelblockerin der Estonian League 2014: Beste Mittelblockerin der Estonian League 2015: Beste Mittelblockerin der Estonian League 2021: Beste Mittelblockerin der Estonian League und der Baltic League 2022: Beste Mittelblockerin der Estonian League und beste Angreiferin der Baltic League

Sonstiges Die Sportlerin studierte an der Universität Tartu Physiotherapie. Sie hat fünf jüngere Geschwister. Anett Hollas stand dreimal im Endspiel der Beachvolleyballmeisterschaft und wurde je einmal in der Halle Vizemeisterin und Pokalfinalistin. Heleene Hollas wurde siebenmal mit der gleichen Partnerin Landesmeisterin im Sand. Greete Hollas nahm 2016 an der Beachvolleyballeuropameisterschaft der unter Achtzehnjährigen teil und wurde mit Famila/Võru VK Dritte in Meisterschaft und Pokal. Die jüngste Schwester Salme Adeele Hollas studiert derzeit (Stand Juli 2026) am der American University und verstärkt als Junior die Eagles je nach Bedarf als Außenangreiferin oder Mittelblockerin. Seit 2023 baggert und schmettert sie außerdem für die A-Nationalmannschaft. Noch etwas jünger ist der einzige Bruder Hendrik Hollas, der für EMÜ/Embach auf dem Spielfeld steht.

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Einzelnachweise

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