Der Westfalenpokal 1994/95 war die 14. Austragung im Fußball-Westfalenpokal der Männer. Westfalenpokalsieger wurde die SpVg Beckum.

Höchstklassige Teilnehmer waren Arminia Bielefeld, SC Verl, TuS Paderborn-Neuhaus, Preußen Münster und SpVgg Erkenschwick, die in der neu gegründeten Regionalliga antraten.

Achtelfinale

Viertelfinale

Halbfinale

Finale Im Finale empfing Oberligist SpVg Beckum auf der Römerkampfbahn den favorisierten Regionalligisten SpVgg Erkenschwick. Für Beckum war es das zweite westfälische Pokalfinale nach 1992, das gegen den SC Verl verloren wurde. Erkenschwick war Pokalsieger der vorvorletzten Ausgabe und des Jahres 1987 (und damit neben Rot-Weiß Lüdenscheid Rekordpokalsieger) und bestritt nun sein drittes Finale. In der regulären Spielzeit und der Verlängerung fielen keine Tore. Im Elfmeterschießen setzte sich Beckum mit 4:2 gegen den Favoriten durch und wurde zum ersten Mal westfälischer Cupsieger.

DFB-Pokal Qualifikation Beckum war durch den Pokalsieg für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 1995/96 qualifiziert.

In früheren Ausgaben des westfälischen Pokalwettbewerbs qualifizierten sich zwei, die längste Zeit sogar drei Mannschaften für die Hauptrunde des DFB-Pokals. Dies war die erste Ausgabe des Westfalenpokals, in der nur ein westfälischer Teilnehmer für die Hauptrunde des DFB-Pokals ermittelt wurde. Bei nur einem Qualifikanten sollte es bis 99/2000 bleiben. Hintergrund war die Gründung der Fußball-Regionalliga im Jahr 1994, deren vier Staffelmeister seit dem DFB-Pokal 1995/96 ein Startrecht erhielten und dadurch die Anzahl der in den regionalen Verbandspokalen zu ermittelnden Teilnehmer reduzierten.

Sponsoring Der Wettbewerb 1994/95 war die erste Saison mit Namenssponsor. Von 1994 bis 1996 trug der Wettbewerb für zwei Jahre die offizielle Bezeichnung „Stiftspokal (Westfalenpokal)“ nach dem Hauptsponsor Dortmunder Stifts-Brauerei.

Anmerkungen

Weblinks

Einzelnachweise

#1994 Kategorie:Fußballsaison 1994/95