Das Schloss in Płock (polnisch: Zamek książąt mazowieckich w Płocku) war bis 1495 ein Sitz der Herzöge von Masowien im polnischen Płock. Später wurde es dann vom Orden der Benediktiner übernommen.

Lage Das Schloss liegt auf einer Böschung über der Weichsel, dem Burgberg der Altstadt von Płock in der heutigen Woiwodschaft Masowien.

Geschichte Eine hölzerne Befestigung bestand hier bereits im 11. Jahrhundert. Ende des 13. Jahrhunderts wurde ein Wehrturm von den Herzögen Bolesław VI. oder Bolesław II. im Stil der Backsteingotik errichtet. Der Turm wurde schließlich im 14. Jahrhundert von König Kasimir III. zur Burg ausgebaut. 1532 wurde ein Teil der Burg durch einen Hangsturz zerstört. 1538 wurde die Burg den Benediktinern zur Verfügung gestellt. Nach den Zerstörungen in den Schwedenkriegen 1657 und 1705 wurde die Burg im Barockstil zu einem Konvent umfunktioniert, das sich hier bis 1781 befand. Seit 1973 befindet sich hier ein Museum.

Siehe auch Liste der Burgen und Paläste in Masowien

Literatur BM. Dulinicz, Sieć grodowa Mazowsza Płockiego w XI wieku, [in:] Lokalne ośrodki władzy państwowej w XI–XII wieku w Europie Środkowo-Wschodniej, Red. S. Moździoch, Wrocław 1993 Piotr Lasek, Zamek w Płocku. Zarys dziejów budowlanych do 1655 roku [in:] Residentiae tempore belli et pacis. Materiały do badań i ochrony założeń rezydencjonalnych i obronnych, 2019

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