Jetzt.Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck. (Eigenschreibweise JETZT.WOHIN.Meine Reise mit Robert Habeck) ist ein deutscher Dokumentarfilm über den Kanzlerkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl 2025, Robert Habeck. Der Film wurde von dem Schauspieler und Filmemacher Lars Jessen gedreht, der gleichzeitig Wahlkampfberater für Habeck war.
Inhalt In dem Film wird Habeck dokumentarisch bei seinem Wahlkampf für die Grünen und ihn als Bundeskanzler begleitet. Der Filmemacher Jessen ist selbst Protagonist des Wahlkampfes und berät Habeck.
Der Film zeigt das während des Wahlkampfs 2024/25 etablierte Netzwerk von Unterstützern um Habeck, vorwiegend aus dem Kulturbereich, die sogenannte „grüne Küche“. Daraus wiederum folgten die Videos der Küchentisch-Gespräche als Teil der „Bündniskanzler“-Kampagne und weitere Wahlwerbeclips für Habeck.
In einer längeren Passage wird dargestellt, wie Medien des Springer Verlages eine Kampagne gegen Robert Habeck anhand seines sogenannten Heizungsgesetzes führen. Der Wahlkampf wird vor dem Hintergrund der zunehmenden Rolle von sozialen Netzwerken und ihren Dynamiken bei der Meinungsbildung gezeigt.
Der Titel des Filmes ist der Titel eines Heine-Gedichtes.
Verleih und Vermarktung Der Film ist im Verleih der Pandora Film Medien GmbH, Aschaffenburg.https://www.pandorafilm.de/impressum.html Der Verleih wirbt offensiv mit den in dem Film in kurzen Passagen auftretenden Menschen, die einen sehr unterschiedlichen Bezug zu Politik, zu den Grünen und zu Habeck haben. Darunter sind die Politiker Daniel Günther und Luisa Neubauer, die Autorin Maja Göpel, die Podacsterin Samira El Ouassil, die Moderatoren Tobias Krell, Friedemann Karig und Markus Lanz, die Journalisten Christian Stöcker und Arun Chaudhary, der Musiker Jan „Monchi“ Gorkow, die Schauspieler Charly Hübner sowie mit Menschen aus Habecks Schulzeit und seiner Zeit in der Landespolitik.
Kritik Barbara Block vom NDR nennt das Werk einen „persönlichen und parteiischen Film und gleichzeitig ein lohnender Blick hinter die Kulissen von Politik und Medien“.https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/hand-in-hand-fuer-norddeutschland-praeventionsprojekt-gegen-mediensucht,kulturjournal-270.html
Knut Cordsen, verweist auf die vielen interviewten Protagonisten im Film und schreibt: „Das Ergebnis all dieser Interviews, die den Gründen für Habecks Scheitern nachspüren wollen, ist dabei allerdings bescheiden: in Summe nicht viel mehr als ein kollektives, ratloses Wundenlecken derjenigen, die sich hier mehrmals als ‚die Guten‘ bezeichnen. ... Erkennbar ist Jetzt. Wohin. ein Film für die Gemeinde: Idolatrie tritt an die Stelle von Analyse oder gar, Habeck bewahre, (Selbst-)Kritik einer verfehlten Strategie.“Fehleranalyse Fehlanzeige: Die neue Doku über Robert Habeck. In: br.de 6. Dezember 2025.
Auch Wolfgang M. Schmitt meint, dass der Film wenig selbstkritisch auf die Politik der Grünen und Habeck blicke. Er kritisiert, wie entrückt das Grüne Milieu seiner Ansicht nach über Politik denkt und spricht. Er konstatiert: „Der Film ist wirklich gruselig. Es ist ein einziges Selbstgespräch eines Milieus. Eines Milieus, das nur schauen, aber nicht sehen will.“
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Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmtitel 2025