Der Westfalenpokal 2000/01 war die 20. Austragung im Fußball-Westfalenpokal der Männer.
Westfalenpokalsieger wurde Titelverteidiger SC Paderborn 07. Höchstklassige Teilnehmer waren die Regionalligisten Borussia Dortmund Amateure, Preußen Münster, SC Verl, SG Wattenscheid 09 und Sportfreunde Siegen.
1. Runde
2. Runde
Um auf 16 Mannschaften für das Achtelfinale zu kommen, mussten vier Sieger der zweiten Runde zwei zusätzliche Entscheidungsspiele austragen.
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Finale Keiner der favorisierten Regionalligisten erreichte das Finale. Auf der traditionsreichen Glückaufkampfbahn kam es stattdessen zu einem Duell zweier Oberligisten. Die Schalke Amateure empfingen Titelverteidiger, Rekordpokalsieger und Oberligameister SC Paderborn in einer Neuauflage des Endspiels 1994.
Paderborn konnte den Westfalenpokal 1985, 1994, 1996 und im Vorjahr gewinnen. Nur 1999 verloren sie ein westfälisches Pokalfinale.Die ersten drei Pokalsieger 1985, 1994 und 1996 wurden unter dem bis 1997 geführten alten Vereinsnamen TuS Paderborn-Neuhaus erzielt. Der 1. FC Paderborn war einer der Vorgängervereine des TuS Paderborn-Neuhaus. Der 1. FC Paderborn verlor seine beiden Finale 1982 und 1984. Für die Schalker Reservemannschaft war es das zweite Pokalfinale nach dem verlorenen Endspiel 1994. Erst zum dritten Mal nach 1994 und 1991 unter der Beteiligung von Borussia Dortmund Amateure erreichte die Amateurmannschaft eines Vereins mit Profimannschaft das Finale. Die 1. Mannschaft der Schalker nahm bisher nicht am seit 1982 ausgetragenen modernen Westfalenpokal teil. Manchmal werden jedoch die beiden Schalker Siege 1943 und 1944 im „Gaupokal“ (eigentlich nur Qualifikationsturniere zur Ermittlung des Vertreters für den Fußballgau Westfalen im Tschammer-Pokal auf Reichsebene) als westfälischer Pokalsieg gewertet. Diese frühen westfälischen Pokalwettbewerbe werden jedoch in den Siegerlisten und Statistiken des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen nicht berücksichtigt. In der gleichen Woche bestritt die Schalker Profimannschaft das DFB-Pokal Finale in Berlin.
Durch einen 2:1-Auswärtssieg holte der SC Paderborn zum fünften Mal den Westfalenpokal. Die Paderborner waren erst die zweite Mannschaft, die ihren Titel verteidigen konnte (nach Rot-Weiß Lüdenscheid im Jahr 1983). Saisonübergreifend hatten die Paderborner durch ihren Sieg zwölf Pokalspiele in Folge gewonnen. Der Paderborner Trainer Günther Rybarczyk coachte sein letztes Pokalfinale. Kein anderer Trainer war im westfälischen Pokalwettbewerb so erfolgreich wie Rybarczyk. Er führte TuS Paderborn-Neuhaus, später den SC Paderborn, fünfmal ins Pokalfinale und konnte den Westfalenpokal viermal mit den von ihm betreuten Mannschaften gewinnen.Mitgezählt ist bei der Paderborner Siegesserie der „kampflose Sieg“ im Achtelfinale 2000.Finalteilnahmen von Günther Rybarczyk: 1994, 1996, 1999, 2000, 2001.
DFB-Pokal Qualifikation Paderborn war durch den Sieg für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2001/02 qualifiziert. Da Westfalen als einer der drei größten Landesverbände des DFB zwei Teilnehmer am DFB-Pokal stellen durfte, qualifizierte sich für die 1. Runde des DFB-Pokals auch der unterlegene Finalist FC Schalke Amateure.
Dies war die erste Austragung des Westfalenpokales, in der wieder zwei Teilnehmer für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ermittelt wurden.Zwischen 94/95 und 99/2000 durfte Westfalen nur einen Teilnehmer im Westfalenpokalwettbewerb ermitteln. Zu den Hintergründen siehe → hier. Hintergrund war die erstmalige Austragung der Regionalliga 2000/01 in nur noch zwei Staffeln. Dadurch konnten mehr Teilnehmer über die regionalen Verbandspokale ermittelt werden. Bis 2013/14 wurden die beiden westfälischen Teilnehmer am DFB-Pokal über den Westfalenpokalwettbewerb ermittelt. In der Regel waren dies beide Finalisten.
Anmerkungen
Weblinks
Einzelnachweise
#2000 Kategorie:Fußballsaison 2000/01