Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1982/83 zum 31. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der jeweilige Bezirksfachausschuss (BFA) führte den Spielbetrieb der 15 Bezirksligen durch, in dem die Meister wie in den Vorjahren in zehn eingleisigen und fünf zweigleisigen Ligen ermittelt wurden, die das direkte Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga besaßen. Ausgenommen von dieser Regel waren zum vorerst letzten Mal Zweitvertretungen, die seit der Einführung der Nachwuchsoberliga (Saison 1976/77) keine Aufstiegsberechtigung mehr besaßen. Somit stieg anstelle der zweiten Mannschaft von Stahl Riesa der Zweitplatzierte die BSG Empor Tabak Dresden (Bezirk Dresden) auf.

Den sofortigen Wiederaufstieg gelang den Betriebssportgemeinschaften (BSG) EAB 47 Berlin, Stahl Nordwest Leipzig, Aufbau Krumhermersdorf, Fortschritt Weida und WK Schmalkalden.

Die BSG Motor Eberswalde beendete bereits zum 14. Mal (inklusive Übergangsrunde) als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Motor Stralsund und BSG EAB 47 Berlin zum sechsten Mal gelang.

Zu ersten Meisterehren kamen seit Bestehen der Bezirksligen die BSG Baumechanik Neubrandenburg, die BSG Empor Tangermünde und die BSG Chemie Döbern.

Bezirksmeister Bezirk Mannschaft Rostock BSG Motor Stralsund Schwerin BSG Motor Schwerin Neubrandenburg BSG Baumechanik Neubrandenburg Potsdam BSG Motor Süd Brandenburg Berlin BSG EAB 47 Berlin Frankfurt (Oder) BSG Motor Eberswalde Magdeburg BSG Empor Tangermünde Halle BSG Fortschritt Weißenfels Leipzig BSG Stahl Nordwest Leipzig Cottbus BSG Chemie Döbern Dresden BSG Stahl Riesa II Karl-Marx-Stadt BSG Aufbau Krumhermersdorf Erfurt BSG Robotron Sömmerda Gera BSG Fortschritt Weida Suhl BSG WK Schmalkalden

Literatur

#1982 Kategorie:Fußballsaison 1982/83