Heinrich Renaud Gruber (* 13. Juni 1923 in Pirmasens; † 24. Mai 2012) war ein deutscher Kunstsammler, Mäzen, Maler, Schriftsteller und Unternehmer.
Biographie Gruber absolvierte nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule von 1937 bis 1939 eine Lehre als Zeichner. Von 1940 bis 1945 diente er als Soldat. Die Zeit zwischen Fronteinsätzen nutze er, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er studierte in Würzburg im Atelier von Dickreiter und in Wien während eines Genesungsurlaubs im Jahr 1944 bei Heinz Leinfellner. Im gleichen Jahr wurde Grubers Kunst als „entartet“ eingestuft und er erhielt ein Malverbot.
Ab 1945 war Gruber als Journalist tätig und als Lehrer an der Deutschen Schuhfachschule in Pirmasens. 1949 begann er eine Tätigkeit für die Messe Pirmasens. Er wirkte beim Ausbau der Messe mit und trug dazu bei, dass sich die Stadt Pirmasens in der Folgezeit zu einem internationalen Standort entwickelte. 1968 wurde Gruber erster Geschäftsführer der in diesem Jahr gegründeten Messe GmbH. Zudem war er rheinland-pfälzischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler. In dieser Funktion initiierte er 1993 die Landeskunstmesse „Kunst und Künstler im Messestand“, die nach viermaliger Ausrichtung in Pirmasens später nach Mainz verlegt wurde. Darüber hinaus fungierte er als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler.
Auszeichnungen 1976: Max-Slevogt-Medaille 1983: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse 1989: Goldene Zeile 1990: Verdienstorden des Landes Rheinland-PfalzBroschüre Der Landesorden 2017 der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Herausgegeben Dezember 2017 (Auflage: 200 Stück) Ehrenplakette der Stadt Pirmasens in Gold
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Kunstsammler Kategorie:Mäzen Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz Kategorie:Person (Pirmasens) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Mann