Helmar Schramm (* 31. August 1949 in Hellerau; † 28. September 2015 in Berlin) war ein deutscher Theaterwissenschaftler.

Leben Von 1972 bis 1976 studierte er an der Humboldt-Universität Berlin (1976 Examen zum Diplom-Theaterwissenschaftler). Nach der Promotion 1979 zum Dr. phil. war er von 1979 bis 1986 wissenschaftlicher Assistent am Bereich Theaterwissenschaft der Humboldt-Universität (tätig in Lehre und Forschung zur Theorie und Geschichte von Theater). Von 1987 bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am interdisziplinären Theoriebereich des Zentralinstituts für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften (Berlin). Von 1992 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schwerpunkt Literaturforschung der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Von 1995 bis 1998 war er Universitätsprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig. Seit 1998 war er Universitätsprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin.

Seine Arbeitsschwerpunkte waren theatrale Kultur im Spannungsfeld von Medien- und Wissenschaftsgeschichte, ästhetische Theorie von Theater und Experiment und Spiel.

Werke Probleme der Kunstproduktion als Gegenstand von Dramatik. Zur Entwicklung von Theater und Drama in der BRD und Westberlin seit Ende der sechziger Jahre unter besonderer Berücksichtigung des dramatischen Schaffens von Martin Walser. 1979. Karneval des Denkens. Theatralität im Spiegel philosophischer Texte des 16. und 17. Jahrhunderts. Berlin 1996. Das verschüttete Schweigen. Texte für und wider das Theater, die Kunst und die Gesellschaft. Berlin 2017.

Weblinks episteme.fu-berlin.de nachtkritik.de tdz.de trauer.tagesspiegel.de geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Kategorie:Theaterwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig) Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Gestorben 2015 Kategorie:Mann