Irene Coin (* 1978 in PaduaDoktorbuch der Universität Leipzig) ist eine Chemikerin und Professorin für synthetische Proteinbiochemie an der Universität Leipzig.Personenprofil auf der Website der Arbeitsgruppe Coin Abgerufen am 23. Juli 2026. Sie ist außerdem Dekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Leipzig.Website der Fakultät für Lebenswissenschaften Abgerufen am 23. Juli 2026. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) mittels nichtkanonischer Aminosäuren.

Leben Irene Coin studierte Chemie an der Universität Padua und promovierte 2008 am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie bei Michael Beyermann und der Universität Leipzig. Darauf folgten Post-Doktorate bei Sidney Hecht an der Arizona State University, Lei Wang am Salk Institute for Biological Studies und Claus Scheidereit am Max Delbrück Center. 2014 etablierte sie ihre unabhängige Forschungsgruppe an der Universität Leipzig als Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterin. Seit 2019 ist sie Professorin für synthetische Proteinbiochemie an der Universität Leipzig.

Forschung In ihrer Promotion arbeitete Irene Coin im Bereich Peptidsynthese. Später begann sie, den Einbau von nichtkanonischen Aminosäuren in Proteine zur Erforschung der Struktur und Funktion von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) zu nutzen. So untersuchte sie die Interaktion von GPCRs mit Peptidliganden und Arrestin mit Hilfe von Crosslinking-Aminosäuren und die strukturelle Dynamik von GPCRs. Außerdem entwickelte ihre Gruppe neue tRNAs für den Einbau von nichtkanonischen Aminosäuren.ORCID-Profil von Irene Coin Abgerufen am 23. Juli 2026.

Irene Coin ist beteiligt am Sonderforschungsbereiches 1423 („Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und -Signaltransduktion“)Projektbeschreibung des SFB1423 in der GEPRIS Datenbank. Abgerufen am 23. Juli 2026. und am Transregio 386 Hyp*Mol („Hyperpolarisation in molekularen Systemen“).Projektbeschreibung des TRR 386 Hyp*Mol in der GEPRIS Datenbank. Abgerufen am 23. Juli 2026.

Auszeichnungen

2009: Nachwuchswissenschaftlerinnen-Preis des Forschungsverbunds BerlinPressemitteilung ""Antifaltenkur" für Peptide" des Forschungsverbunds Berlin. Abgerufen am 23. Juli 2026. 2009: Friedrich-Weygand-Preis des Max-Bergmann-Kreises 2010: Marie Skłodowska-Curie Postdoctoral Fellowship der Europäischen Kommission 2013: Emmy-Noether-Gruppenleiterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2015: German Life Science Award der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM)Artikel "German Life Science Award 2015 für Irene Coin und Bernhard Renard" bei CHEManager. Abgerufen am 23. Juli 2026. 2024: Blue Flame Award von AddgeneArtikel "Labor von Irene Coin mit „blauer Flamme“ ausgezeichnet" von LABO. Abgerufen am 23. Juli 2026.

Weblinks Seite der Arbeitsgruppe von Irene Coin

Einzelnachweise

Kategorie:Chemiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig) Kategorie:Geboren 1978 Kategorie:Frau