Der HC Köln-West, der seit der Saison 2010 offiziell den Namen HC Köln-West Rheinos trägt, ist einer von zahlreichen Skaterhockey-Vereinen, der durch eine Ausgliederung aus dem RSC Rheinland entstanden ist, der in den frühen 1980er-Jahren als die Wiege des Skaterhockeys im Westen Deutschlands gilt. Der HC Köln-West gewann mehrfach die Deutsche Meisterschaft, den deutschen Pokal und den Europapokal.

Geschichte des RSC Rheinland Im Laufe des Jahres 1986 wurde zunächst der Skaterhockey-Club Cologne per Ausgliederung gegründet. Bis zum Ende der Saison 1986 wurde die Mannschaft noch als RSC Rheinland Köln/Team Deutz in den offiziellen Tabellen geführt. Die Fachsparte Skaterhockey (FSH) im Deutschen Rollsport-Bund vermerkte die Ausgliederung erst zum 1. Januar 1987. Zur Saison 1987 übernahm die Mannschaft unter dem Namen SCC Deutzer Haie den Platz des RSC-Teams aus Deutz in der Oberliga. Die ISHD führt den ersten Deutschen Meister dennoch bereits unter der Bezeichnung SCC Deutzer Haie.https://www.ishd.de/ishd/historie Meisterliste der ISHD

Ebenfalls nach der Saison 1986 schlossen sich das Team Köln-Niehl und das Team Köln-Vingst im RSC Rheinland zusammen und traten fortan unter dem Namen RSC Rheinland Köln/Team Vingst an.

Während der Saison 1987 gründeten sich weitere Teams im RSC Rheinland als eigenständige Vereine neu und übernahmen den jeweiligen Platz in der Oberliga. So wurde aus dem Team Vingst der Kölner SC Vingst, aus dem Team Bonn die Bonner Bullen und aus dem Team West der HC Köln-West. In den folgenden Jahren waren diverse Kölner Vereine aktiv, die auf den RSC Rheinland zurückgingen. In der Saison 1996 gehörten neben dem HC Köln-West auch die SU Coeln und der Kölner SC Hawks zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga.

Während sich der Kölner SC Hawks bereits nach der Saison 1997 aus der Bundesliga zurückzog und den Spielbetrieb einstellte, war die SU Coeln noch bis einschließlich 2000 in der Bundesliga aktiv, fusionierte im Anschluss aber mit dem 1. RC Kosmos Frechen zu SUC Kosmos Frechen, doch auch dieser Verein ist heute nicht mehr aktiv.

Geschichte des HC Köln-West

So ist der HC Köln-West aktuell der einzig verbliebene Skaterhockey-Verein in Köln, der ab Mitte der 2000er-Jahre zu einem der führenden Vereine in Deutschland aufstieg. 2004 und 2005 erreichten die Kölner erstmals das Play-off-Finale um die Deutsche Meisterschaft, mussten sich in beiden Saisons aber den Duisburg Ducks geschlagen geben. 2006, 2007, 2009 und 2010 gewannen die Kölner schließlich vier deutsche Meistertitel innerhalb von fünf Jahren. 2014 folgte die fünfte Meisterschaft.

Das Finale im Deutschen Inline-Skaterhockey-Pokal erreichte der HC Köln-West erstmals bereits in der Saison 1988, den ersten Titelgewinn in diesem Wettbewerb feierten die Domstädter schließlich im Jahr 2006; es schlossen sich zwei weitere Erfolge in den Jahren 2008 und 2010 an.

International konnte sich der HC Köln-West ebenfalls einen Namen machen und gewann in den Jahren 2008, 2010 und 2017 den Europapokal.

Nachwuchs Auch im Nachwuchsbereich konnte der HC Köln-West bislang einige Erfolge feiern. So wurden die U19-Junioren bislang sechsmal Deutscher Meister, die U16-Jugend dreimal und die U13-Schüler einmal. Die U19-Junioren gewannen den Pokal sechsmal, die U16-Jugend dreimal und die U13-Schüler zweimal. Den Europapokal sicherten sich die U19-Junioren in den Jahren 2006 und 2007, die U16-Jugend gewann diesen Wettbewerb im Jahr 2005.

Weblinks Website des HC Köln-West Rheinos

Einzelnachweise

Kategorie:Sportverein (Köln) Kategorie:Deutscher Inline-Skaterhockeyclub Kategorie:Vereinsgründung 1987