mini|alt=Porträtfoto schwarz-weiß|Antoine Durafour, 1926 Antoine Durafour (geboren am 12. August 1876 in Saint-Étienne; gestorben am 25. April 1932 ebenda) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

Leben Antoine Durafour wurde als Sohn des Eisenwarenhändlers Michel Durafour und Antoinette Faure geboren. Er besuchte das Gymnasium in Saint-Étienne und schloss sein Studium der Rechte an der Universität derselben Stadt ab. 1919 heiratete er die Schweizerin Olga Gaillard; das Paar hatte einen Sohn, den späteren Politiker Michel Durafour.

Von 1907 bis zu seinem Tod war er Generalrat des Départements Loire, von 1921 bis 1931 als dessen Präsident und von 1908 bis 1930 Stadtrat von Saint-Étienne. Als Mitglied der Parti républicain, radical et radical-socialiste – die allerdings trotz ihres Namens eher der politischen Mitte zuzurechnen ist – kandidierte er bei den Wahlen von 1910 erfolgreich für die Abgeordnetenkammer. Dieser gehörte er bis seinem Tod 1932 an. 1925 und 1926 war er in mehreren von Paul Painlevé und Aristide Briand geführten Regierungen Minister für Arbeit, Gesundheit, Wohlfahrt und Sozialversicherung.

mini|alt=Straßenschild in Rennes, Aufschrift auf blauem Grund:Rue Durafour Ancien ministre du travail (1876–1932)|Rue Durafour, Rennes Gegen Ende seines Lebens wurde er noch Bürgermeister seiner Heimatstadt, die auf der Place Anatole France ein Denkmal zu seinen Ehren errichtete. Als während des Prozesses gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti auch in Frankreich ein Unterstützungskomitee gegründet wurde, übernahm Durafour den Vorsitz.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich) Kategorie:Arbeitsminister (Frankreich) Kategorie:Gesundheitsminister (Frankreich) Kategorie:Mitglied des Parti républicain, radical et radical-socialiste Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben 1932 Kategorie:Mann