mini|Katholische Filialkirche hl. Stephan in Oberpodgoria

Die römisch-katholische Filialkirche Oberpodgoria steht in der Ortschaft Oberpodgoria in der Gemeinde Weiden bei Rechnitz im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patrozinium des heiligen Stephan von Ungarn unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Weiden bei Rechnitz im Dekanat Rechnitz in der Diözese Eisenstadt.

Lagebeschreibung Der Kirchenbau steht in der Ortsmitte, etwas erhöht. Die Kirche ist über Treppen erreichbar.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 330–333.

Geschichte Im Jahr 1888 wurde ein bis dahin bestehender hölzerner Glockenstuhl durch eine zu Ehren des heiligen Stephan von Ungarn geweihte Kapelle ersetzt. Im Jahr 1948 wurde der steinerne Turm ausgebaut. Nach dem Abbruch dieser Kapelle wurde in den Jahren 2001 bis 2003 die neue Kirche errichtet. Geplant wurde sie von Architekt Gustav Schneller.

Architektur Kirchenäußeres Der genordete Kirchenbau besteht aus einem rechteckigen Kirchenraum, der im Norden in einen halbrunden, mittig leicht in der Längsachse versetzten Altarraum mündet, einer, an den Kirchenraum östlich angebauten Sakristei auf rechteckigem Grundriss sowie einem südostseitig vorgestellten, runden Glockenturm. Kirchen- und Sakristeiräume befinden sich untere einem gemeinsamen von West nach Ost abfallenden Pultdach. Die nach Norden abfallende Westfassade mit vier horizontal angeordneten, den Kirchenraum belichtenden rechteckigen Fenstern umwickelt zu zwei Drittel den mit drei schlanken Säulen gestützten Glockenturm und rundet sich nach Osten bis zur Mitte des Altarraumes. In den Altarraum rückversetzt und damit eine Öffnung für ein vertikales, schmales Fensterband bildend rundet sich die weiter abfallende Fassade nach Osten, wo sie an die Sakristei stößt. Das obere Drittel des mit einer kleinen Kuppel bekrönten Glockenturms lässt dessen Säulenkonstruktion erkennen. Über den, hinter einem Vorplatz gelegenen südseitigen Haupteingang erreicht man das Kircheninnere.

Kircheninneres Die schräge Kirchendecke des Kircheninneren wird durch eine waagrechte, offene, giebelförmige Holzkonstruktion gestützt. Der Altarraum mit seiner halbrunden, gebrochenen Apsis prägt die moderne, in Holz gestaltete Einrichtung, wie Volksaltar und Ambo.

Literatur Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 330–333.

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Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Burgenland Kategorie:Filialkirche in der Diözese Eisenstadt Kategorie:König-Stephan-I.-Kirche Filialkirche Kategorie:Erbaut 2003 Kategorie:Dekanat Rechnitz Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Bauwerk der Moderne im Burgenland