Adam Jobst von Loeben (* 1665; † 17. Februar 1743) war ein preußischer Landrat und Landesdirektor.

Herkunft mini|hochkant|Wappen derer von Loeben. Adam Jobst von Loeben war Angehöriger des Adelsgeschlechts Loeben. Er war ein Sohn von Hans Adam von Loeben (1628–1685), Erbherr auf Krieschow, und dessen Ehefrau Elisabeth Margarethe, geb. von Schönfeldt aus dem Hause Werben.

Leben Adam Jobst von Loeben hatte sich zunächst der Landwirtschaft und der Bewirtschaftung des Guts Krieschow zugewandt. 1701 wurde er hochfürstlicher Stallmeister zu Spremberg, dann Hofmeister der sächsischen Herzöge. Im Jahr 1717 wurde er erster Landrat des Kreises Cottbus und 1738 wurde er unter Friedrich August II. Landesdirektor der Niederlausitz. Nach seinem Tod im Jahr 1743 übernahm Heinrich Wilhelm von Pannwitz den Posten als Landrat.

Persönliches Adam Jobst von Loeben war Erbherr auf Krieschow, Merzdorf und Groß Oßnig. Das Gut veräußerte er 1733 an den Baron Vernezobre und erwarb stattdessen das Gut Groß Oßnig. In erster Ehe war er seit 1701 mit Barbara Sabina († 1724), verwitwete von Stutterheim, geb. von Ihlow, verheiratet. In zweiter Ehe heiratete er 1729 Anna Margarete (1682–1756), verwitwete von Schönfeldt, geb. von Kracht. Ein Sohn aus erster Ehe war Jobst Ernst von Loeben (1704–1742), Erbherr auf Groß Oßnig, kurfürstlich-sächsischer Offizier, vermählt mit Luise von Normann († 1762).

Literatur

Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde, Band 10, , 1909–1910, Redigiert W. Vogt und Lorenz M. Rheude, 1910, Druck und Verlag von Gebr. Vogt S. 19 Biographisches Handbuch neumärkischer Offiziere (1715–1806) Familie – Laufbahn – Grundbesitz, von Rolf Straubel, 2024, De Gruyter S. 1799 ISBN 978-3-11-132053-3

Weblinks Herrenhäuser in der Lausitz (2): Krieschow – Sitz mehrerer Landräte Der Märkische Bote (1. März 2002)

Einzelnachweise

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