Die Kirche Maria, Mutter der Christenheit ist eine römisch-katholische Kirche in Guben.

Geschichte Nach der Einführung der Reformation 1519 in Guben war den dort lebenden Katholiken nur ein Gottesdienstbesuch in Neuzelle oder Seitwan möglich. Mehr als dreihundert Jahre später konnte ein Schul- und Pfarrhaus errichtet werden. Eine Kirche wurde 1860 geweiht. Das dafür notwendige Geld kam vor allem aus kirchlichen Einrichtungen aus Paderborn, Linz und Breslau. Aufgrund einer wachsenden Gemeinde wurde die Kirche 1905 aus- und umgebaut. Die daraus entstandene Kirche wurde am 31. August 1930 der heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Kirche auf der polnischen Seite der Oder in Gubin. Der Name St. Trinitatis für die Pfarrei blieb. 1953 wurde ein Gemeindehaus errichtet.

Im Mai 1967 wurde der Grundstein für den heutigen Kirchstandort gelegt; die Kirche am 17. Oktober 1971 geweiht. Im Oktober 1980 wurde eine Sauer-Orgel eingebaut. Zwischen 2020 und 2021 fanden Renovierungsarbeiten statt und ein Seitenaltar wurde geweiht. Am 22. Februar 2026 wurde die Gubener Pfarrei aufgelöst und nach Neuzelle eingepfarrt.

Architektur Die Kirche ist ein moderner Sakralbau auf asymmetrischem Grundriss und mit einem tief heruntergezogenen Satteldach nach den Plänen des Architekten Egon Körner. Sie gliedert sich in eine Vorhalle aus Klinkersteinen, eine Haupthalle und einen halbrund abgeschlossenen Altarraum. Dort befinden sich ein Ambo und der schlichte Altar aus Sandstein.

Weblinks Katholische Kirche »Maria, Mutter der Christenheit« (Marienkirche) Guben-Gubin Katholische Pfarrei Neuzelle

Einzelnachweise

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