Das Geheimnis der Teufelspilze ist ein gemeinsamer Independent-Kurzfilm von Sebastian Zeglarski (Violent Art) und Master W. (P.S.Y.C.H.O. Productions) aus dem Jahr 2022. Die Splatter-Horrorkomödie handelt von psychedelischen Pilzen.

Handlung Jim Aal und Dr. Kalt knallen sich mit psychoaktiven Pilzen zu. Sie futtern eine ganze Tüte der sehr stark berauschenden Pilze und wachen anschließend mit einem Filmriss blutüberströmt auf der Couch auf. Schnell stellen sie fest, dass sie unverletzt sind, aber wo kommt das ganze Blut her? Zum Glück ließ Dr. Kalt die Kamera mitlaufen. Sie schauen sich an, was passiert ist, und kommentieren mit mehr oder weniger sarkastischen und zynischen Kommentaren das Folgende: Zugedröhnt versucht Jim, eine rothaarige Frau auf einer Bank anzusprechen, indem er ihr anatomische Details zur Klitoris erklärt. Darauf wird er mit einem Elektroschocker kurzzeitig ausgeschaltet. Als er wieder zu sich kommt, verfolgt er die Frau und schlägt sie mit einem Hammer bewusstlos. Er beginnt sie anschließend mit einem Messer zu ritzen, das Blut fließt in Strömen. Anschließend besorgt er eine Kettensäge und zerteilt die junge Frau. Im Anschluss spielen er und Dr. Kalt mit den Körperteilen herum. Ein Polizist und ein Mann in einer Schweinsmaske sind ebenfalls noch kurz zu sehen. Schließlich beschließen die beiden, das mit den Pilzen erst einmal sein zu lassen.

Hintergrund Bei Das Geheimnis der Teufelspilze handelt es sich um eine Fortsetzung des 2009 veröffentlichten Das Geheimnis der Zauberpilze. Der Film wurde innerhalb von drei Tagen im Februar realisiert.

Veröffentlichung Der Film erlebte seine Kinopremiere am 8. Juli 2023 im Kino Filmriss in Gevelsberg zusammen mit den Kurzfilmen Lilli Got Sick und Violent Obsession, die beide von Zeglarski stammen. Gleichzeitig erschien eine Blu-Ray des Films über Violent Art und P.S.Y.C.H.O. Productions. Das Cover ist KI-generiert. Er wurde außerdem auf dem BUT Filmfestival (BUTFF) in Breda gezeigt und 2025 auf den Haunted Castle Filmfestspielen in Gemünden am Main.

Rezeption Auf Handlemedown.de schrieb der Rezensent: „Obendrauf setzt es eine Prise Social-Media-Kritik, eine (hehe) Messerspitze Meta-Humor und ulkige Kommentare zu inhaltlichen Ungereimtheiten. Nach einem „Leatherface auf Pilzen“-Finale werden im Abspann noch einmal alle Register der geschmacklichen Grenzsprengung gezogen. Was bei dieser Steigerung von „Das Geheimnis der Zauberpilze“ (2009) bleibt, ist buchstäblich grober Unfug, mit dem P.S.Y.C.H.O. Productions und Violent Art neue Möglichkeiten fürs nächste Großprojekt ausloten. Dann bestimmt wieder mit Blutfluss unter Hochdruck. 8 Bar oder so.“

Wolfgang Brunner schrieb auf Filmbesprechungen.de: „Man kann den Film natürlich auch als absolut ekligen und unmoralischen Schwachsinn abtun, keine Frage. Dann hat man aber nicht verstanden, worum es den Regisseuren Sebastian Zeglarski und Master W geht, nämlich in erster Linie um Spaß und gute, selbstgemachte Spezialeffekte. Produziert von P.S.Y.C.H.O. PRODUCTIONS und Violent Art, passt sich der Kurzfilm hervorragend in das Portfolio der beiden Produktionsfirmen ein und wird mit Sicherheit Freunde finden. So wie mich! Das Geheimnis der Teufelspilze ist tabulose Splatterorgie und Situationskomik in einem. Ein Muss für Fans von unabhängigen (Kurz-)Filmen. Absolute Empfehlung!“

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2022 Kategorie:Independent-Film Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Splatterfilm Kategorie:Horrorkomödie Kategorie:Low-Budget-Film Kategorie:Found-Footage-Film