Nährboden ist ein deutscher Horror-Kurzfilm von Sebastian Zeglarski aus dem Jahr 2025.

Handlung Die Ehefrau eines Mannes ist gestorben. Dieser will sich nicht damit abfinden. Er hat uralte Schriften entdeckt, die nahelegen, dass man über gewisse Pilzkulturen, die im Menschen wachsen können, Tote wieder zum Leben erwecken kann. Er lagert seine tote Frau im Schlafzimmer. Aus insgesamt drei Frauen gewinnt er die Pilze, die er in einem aufwendigen Verfahren herstellt. Eine weidet er bei lebendigem Leib aus, eine andere füttert er mit einer Nährflüssigkeit, bestehend aus Blut, Kot und seinem Samen, auf der anderen kultiviert er die Pilze auf Wunden in der Haut. Er gewinnt schließlich in seinem insgesamt fünften Versuch ein grünleuchtendes Serum (eine Anspielung auf den Film Re-Animator von 1985), das er seiner toten Frau injiziert. Tatsächlich erwacht sie zum Leben, hat aber Schmerzen am ganzen Körper. Nachdem sie dies berichtet hat, übergibt sie sich und würgt dabei ihre ganzen Gedärme aus (eine Hommage an Ein Zombie hing am Glockenseil von 1980). Im Anschluss stirbt sie erneut und auch der Mann begeht Selbstmord. Nun sind sie beide vereint.

Hintergrund Nährboden ist ein Independentfilm und Splatterfilm von Sebastian Zeglarski, den er mit seiner Produktionsfirma Violent Art umsetzte. Der Film erschien in einer sogenannten „Rotten Version“ in Schwarzweiß und mit den typischen Merkmalen von Grindhouse-Filmen, das heißt körnige, krisselige Aufnahmen, die in diesem Stil nachbearbeitet und mit einem Filter versehen wurden, und einer „Clean Version“ in Farbe und ohne Nachbearbeitung.

Veröffentlichung Nährboden erschien am 14. Februar 2026 über das österreichische Label Black Lava Entertainment als Blu-Ray.

Rezeption Der Film wurde von Mainstream-Filmseiten kaum wahrgenommen. Der Blog Nasty Video Ghoul schrieb: „Die Prämisse bleibt nach wie vor klar und erhalten: Die Fertigung eines Independent-Splatterfilms, die genau das macht, was sie machen soll: Unterhalten, keine Scheu vor extrem visuellen Einlagen haben, aber auch das eigene Herzblut im ‚Unverstand‘ zum Einsatz bringen! Dinge, die mich persönlich stets erfreuen, wenn es zu solchen Projekten kommt und ein Ende noch lange nicht in Sicht ist. Mit Nährboden ist Sebastian geschichtlich einen neuen Weg gegangen, ohne etwas von seiner künstlerischen Raffinesse einbüßen zu müssen. Wo Sebastian Zeglarski drauf steht ist auch Sebastian Zeglarski drin.“

Auf SplatGore schrieb der Rezensent: „Mit einer Laufzeit von 40 Minuten, ist es dann recht schnell wieder vorbei. Man hätte hier schon gerne etwas mehr gesehen. Splatterfans kommen auch hier wieder auf ihre Kosten, auch wenn hier mehr der Ekelfaktor sehr hoch angesiedelt ist und es eher ruhiger zugeht. Aber in den Gedärmen wühlen, geht eben auch immer und ist auch nett anzusehen. Ein schöner Beitrag, und man kann hoffen, dass es im Hause Violent Art bald weitergehen wird.“

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Einzelnachweise

Kategorie:Splatterfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Filmtitel 2025 Kategorie:Independent-Film Kategorie:Low-Budget-Film Kategorie:Deutscher Film