Die Rot ist ein rund acht Kilometer langer linker Nebenfluss der Luthern im Hügelgebiet bei Huttwil (Kanton Bern) und Zell (Kanton Luzern) im Schweizer Mittelland. Den Namen «Rot» hat das Gewässer nur im letzten Abschnitt im Kanton Luzern; der Oberlauf im Kanton Bern wird im Quellgebiet Salibächli, anschliessend Härmedingebächli und dann Frybach genannt.

Geographie Der Bach entwässert mit einem geringen Sohlgefälle eine Landschaft im Grenzgebiet der Kantone Bern und Luzern. Er mündet bei Hüswil in die Luthern, einen Nebenfluss der Wigger, die im Kanton Aargau in die Aare mündet. Sein Einzugsgebiet liegt, nur durch niedrige Hügel getrennt, zwischen den Flussgebieten der Langete und der Rot, die zusammen bei Roggwil die Murg bilden, die ebenfalls der Aare zufliesst.

Verlauf Das Salibächli entspringt im Waldgebiet Vorders Rotmoos nördlich von Huttwil. Es fliesst am Weiler Sahli vorbei in nördlicher Richtung nach Hermandingen, wo es den Namen «Härmedingebächli» erhält. Unterhalb von Aerbolligen fliesst es im schmalen Tal nach Freibach in der Gemeinde Gondiswil, wo es «Frybach» genannt wird. Beim Dorf Gondiswil verläuft das Tal des Frybachs in südöstlicher Richtung. Ganz nahe, nur rund 500 Meter im Osten, liegt das Quellgebiet der anderen Rot, die gegen Norden zur Murg abfliesst.

Einzugsgebiet Das 28,65 km² grosse Einzugsgebiet der Rot wird über die Luthern, die Wigger, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 27,2 % aus bestockter Fläche, zu 66,3 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 6,0 % aus Siedlungsfläche und zu 0,5 % aus unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt .

Zuflüsse Sahlibächli Härmedingebächli (rechts) Frybach (links) Frybach Eppachbächli (rechts) Ibach (rechts) Rot Warmisbach (rechts) Hubelwaldbach (links)

Hydrologie An der Mündung der Rot in die Luthern beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 0,44 m³/s. IhrAbflussregimetyp ist pluvial supérieurMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und ihre AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 24.

Weblinks

Verlauf der Rot auf dem Geoportal des Kantons Bern Verlauf der Rot auf dem Geoportal des Kantons Luzern

Einzelnachweise

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