Danuta Wierzbicka (* 22. Juni 1930 in Kiwerce, Polen, heute Kiwerce in der Ukraine; † 7. Juni 2024 in Czeladź) war eine polnische Politikerin (KPN, PZZ, RdR). Sie gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm in dessen I. Wahlperiode an.
Leben und Beruf Wierzbicka wurde in der ostpolnischen Woiwodschaft Wolhynien, die nach der Sowjetischen Besetzung Ostpolens an die Ukrainische SSR gelangte, geboren. Ihre Familie wurde nach Kriegsende nach Schlesien umgesiedelt. Sie studierte Zahnmedizin an der Außenstelle Zabrze der Schlesischen Medizinischen Universität Katowice und schloss das Studium 1952 ab. Später wurde sie mit einer geisteswissenschaftlichen Arbeit zur Geschichte antiker Kulturen promoviert. Sie wurde auf dem Zentralfriedhof in Gliwice beigesetzt.Eintrag auf gliwice.grobonet.com, abgerufen am 12. Juli 2024.
Politik Wierzbicka engagierte sich in der Konfederacja Polski Niepodległej (KPN). Bei der ersten vollständig freien Parlamentswahl 1991 wurde sie für den Polski Związek Zachodni, der eine Zählgemeinschaft mit der KPN eingegangen war, in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 501. Sie war Mitglied des Sejm-Ausschusses für nationale und ethnische Minderheiten. Zunächst gehörte sie der KPN-Fraktion an. Diese verließ sie im Laufe der Wahlperiode und schloss sich der Fraktion Ruch dla Rzeczypospolitej (RdR) von Jan Olszewski an.„KLUB PARLAMENTARNY RUCH DLA RZECZYPOSPOLITEJ“ auf www.sejm.gov.pl, abgerufen am 12. Juli 2024.
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