Die Baureihe Henschel-Oerlikon-Sulzer DEL 330 war eine vierachsige dieselelektrische Lokomotivbaureihe der deutschen Lokomotivfabrik Henschel, die 1931 in mindestens drei Exemplaren gebaut wurde. Die Lokomotiven der Bauart Bo’Bo’ wurden als Verschiebelokomotiven für die Breitspur-Bahnstrecken der Hafenbahn bei Rosario in Argentinien gebaut.K. R. Repetzki: Bau-, Feldbahn, Kleinbahn- und Industrielokomotiven von Henschel. S. 108.

Geschichte Henschel begann Anfang der 1930er Jahre, dieselelektrische Lokomotiven zu entwickeln. Für die drei dieselelektrischen Lokomotiven vom Typ DEL 330 (dieselelektrische Lokomotive mit 330 PS) erhielt Henschel den Auftrag für den Fahrzeugteil durch Gebrüder Sulzer in Winterthur und entwickelte die Konstruktion in enger Zusammenarbeit mit diesen. Lieferant des elektrischen Teils war die Maschinenfabrik Oerlikon.Henschel-Hefte Nr. 3, Februar 1933.

Gleichzeitig oder kurz zuvor wurde auch die etwas leistungsstärkere sechsachsige Henschel-Oerlikon-Sulzer DEL 450 mit einem Achtzylinder-Dieselmotor für die meterspurigen Siamesischen Staatsbahnen entwickelt und gebaut.

Technik Zur Sonderausrüstung des mechanischen Teils gehörten: Westinghouse-Druckluftbremse, Handbremse, Teloc-Geschwindigkeitsmesser, Druckluft-Sandstreuer, Isothermos-Achslager, Zug- und Stoßvorrichtung für Breitspur, Führerstands-Ventilatoren.

Einzelnachweise

Kategorie:Triebfahrzeug (Argentinien) Kategorie:Dieselelektrische Lokomotive Kategorie:Schienenfahrzeug (Henschel)