Franz Xaver Wening, seit dem 1. Januar 1851 Franz Xaver Ritter von Wening (* 20. Dezember 1783 in Hohenaschau im Chiemgau; † 11. April 1851) war ein deutscher Gerichtsdirektor und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben Franz Xaver Wening absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, das er mit der Dissertation „Rechtliche Ansichten über die Nothwendigkeit, die Entscheidungsgründe bei der Beschlagnahme oder Confiskation der Schriften öffentlich bekannt zu machen“ abschloss. Er war Doktor beider Rechte. 1824 war er Gerichtsrat am Kreis- und Stadtgericht München und wechselte am 11. Oktober 1832 als Gerichtsdirektor vom Kreisgericht Landshut zum Kreisgericht Würzburg. Zuletzt war Wening Direktor des Amtsgerichts Traunstein.

Von 1840 bis 1843 und von 1849 bis zu seinem Tod hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Stimmkreis Niederbayern bzw. im Wahlkreis Eggenfelden und war in mehreren Landtagsausschüssen tätig.

Auszeichnungen 1. Januar 1851 Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone. 22. Mai 1839 Verdienstorden vom Heiligen Michael.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 8. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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