Dies ist eine Liste der Häfen in Gambia, d. h. aller Häfen in Gambia.
Der Hafen von Banjul (Port of Banjul) ist, mit Stand 2026, der einzige tiefere Seehafen des Landes. Er wird von der Gambia Ports Authority (GPA) betrieben. Hier werden über 90 % des gesamten Außenhandels Gambias (Container, Kraftstoffe, Stückgut) abgewickelt. Er soll aber seine Bedeutung an den Tiefseehafen Sanyang (Sanyang Deep Sea Port) abgeben. Zu diesem größte und ambitionierteste Infrastrukturprojekt in der Geschichte des Landes wurde am 5. Juli 2025 der Grundstein gelegt soll laut den offiziellen Projektplänen der Regierung nach einer sechsjährigen Bauzeit im Jahr 2031 vollständig seinen Betrieb aufnehmen.
Liste Tiefseehäfen chronologisch vorsortiert
Bild Name KoordinatenOrtRegion UN/LOCODE Fertig-stellung Fahr-rinnein m Wasser-tiefein m Gewässer Bemerkungen zentriert|120x120px Hafen von Banjul BanjulGBA GM BJL 9 12,0/8,0/6,0 Ästuar des Gambia-Flusses ab 1816 stetig gewachsen Treibstofflager MandinariMandinari Fuel Storage Depot MandinariWCR (GM BJL) 2008 9 7,5–8,5 Ästuar des Gambia-Flusses organisatorisch gehört dieser Terminal der Gam-Petroleum, etwa 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Banjul, mit dem Offshore-Liegesystem des Treibstofflager Mandinari zum Hafen von Banjul. Mit einer 2,5 Kilometer lange Offshore-Unterwasserpipelines ist der Liegeplatz () mit dem Tanklager verbunden. zentriert|120x120px Tiefseehafen SanyangSanyang Deep Sea Port SanyangWCR GM SYG geplant2031 16 12 offener Atlantischer Ozean geplanter Neubau eines Tiefseehafen Erläuterung zu den Tabellenspalten: Mit „Fahrrinne“ ist die Tiefe des Zufahrtskanals gemeint, mit „Wassertiefe“ ist die Tiefe der Hauptbecken gemeint.
nicht mehr genutzter oder vorhandener Hafen geplanter oder in Bau befindlicher Hafen
Binnenhäfen mini|Anlegestelle bei Basse (2000)
Gambia verfügt über ein schiffbares Flussnetz, das sich über 400 Kilometer weit ins Landesinnere erstreckt. Alle anderen Anlegestellen – außer den Seehäfen – sind Binnenhäfen, Fährterminals oder historische Handelsstationen entlang des Flusses (historisch oft als Wharfs oder Tendas bezeichnet). Diese Orte am Flusslauf dienten vor allem dem Abtransport von Erdnüssen und anderen Waren. Heute sind sie meist Anlegestellen für lokale Personenfähren, Fischerboote oder kleinere Lastkähne.
Eine Auswahl dieser Anlegestellen:
Kau-ur (Kaur Wharf) Kuntaur Jarreng Tenda, Carrol Wharf und Kulanyen Bansang Basse Santa Su Tendaba Albreda (Juffure)
Fischereianlandestellen
In Gambia gibt es rund 155 registrierte traditionelle Fischereianlandestellen (Artisanal Landing Sites). Davon liegen die 10 wichtigsten direkt an der 80 Kilometer langen Atlantikküste, während der große Rest als Fischerdörfer entlang des Gambia-Flusses und seiner Nebenarme (Bolongs) verstreut ist.
Eine Auswahl dieser Anlegestellen:
Bakau (Cape St. Mary) Fajara Kololi Bijilo Brufut (Ghana Town) Tanji Batokunku Sanyang (Paradise Beach) Gunjur Kartong
Weblinks
Einzelnachweise
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