Die Fußball-Bezirksliga Halle 1981/82 war die 30. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Halle durchgeführten Bezirksliga Halle. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Halle und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Vorjahresabsteiger aus der DDR-Liga, die BSG Chemie Wolfen, sicherte sich mit zehn Punkten Vorsprung auf Mitabsteiger BSG MK Sangerhausen nach 1977 den vierten Bezirksmeistertitel und kehrte postwendend in zweithöchste Spielklasse zurück.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die BSG Motor Köthen nach drei Spielzeiten, Vorjahresaufsteiger BSG Turbine Halle und nach 19-jähriger Zugehörigkeit die BSG Motor Ammendorf ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die drei Erstplatzierten der Aufstiegsrunde – die SG Dynamo Halle-Neustadt und die BSG Aktivist Geiseltal-Mitte nach jeweils dreijähriger Abwesenheit sowie die BSG Motor Dessau-Süd als Neuling – in die Bezirksliga auf. Aus der DDR-Liga kamen die BSG Chemie Zeitz sowie die BSG Empor Halle hinzu und zusätzlich wurde aus der Nachwuchsoberliga die BSG Chemie Buna Schkopau zur Folgesaison als Zweitvertretung in die Bezirksliga eingegliedert. __TOC__

Abschlusstabelle

(A) Absteiger aus der DDR-Liga 1980/81 (N) Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1980/81

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Bezirksliga Halle 29. August 1981 – 22. Mai 1982 25px|alt=|BSG Chemie Wolfen 25px|alt=|BSG MK Sangerhausen 25px|alt=|BSG Motor Quedlinburg 25px|alt=|BSG Fortschritt Weißenfels 25px|alt=|BSG Aktivist Gräfenhainichen 25px|alt=|BSG Stahl WW Hettstedt 25px|alt=|ASG Vorwärts Dessau II 25px|alt=|BSG Chemie Piesteritz 25px|alt=|BSG Stahl Merseburg 25px|alt=|BSG Chemie Lützkendorf 25px|alt=|SG Dynamo Eisleben II 25px|alt=|ASG Vorwärts Wolfen 25px|alt=|BSG Motor Köthen 25px|alt=|BSG Turbine Halle 25px|alt=|BSG Motor Ammendorf 1. BSG Chemie Wolfen 1:21:25:23:12:13:01:00:06:04:08:04:02:01:0 2. BSG MK Sangerhausen 2:2 2:11:20:14:14:03:14:04:13:14:04:02:04:0 3. BSG Motor Quedlinburg 1:54:1 0:01:11:13:04:01:03:02:10:25:11:14:0 4. BSG Fortschritt Weißenfels 0:10:03:3 0:01:02:33:23:34:00:24:14:15:12:0 5. BSG Aktivist Gräfenhainichen 0:23:20:02:2 2:10:13:21:03:01:32:22:22:02:0 6. BSG Stahl WW Hettstedt 1:11:02:12:20:0 0:12:11:10:12:12:00:17:02:1 7. ASG Vorwärts Dessau II 0:20:01:11:23:10:2 0:20:10:05:21:13:10:12:2 8. BSG Chemie Piesteritz 2:32:35:11:50:00:23:0 4:01:03:12:31:13:03:0 9. BSG Stahl Merseburg 2:51:12:21:01:30:11:10:1 2:01:03:44:13:01:0 10. BSG Chemie Lützkendorf 0:21:13:01:12:40:11:51:01:0 1:14:21:01:12:1 11. SG Dynamo Eisleben II 0:21:01:20:03:10:04:02:01:10:1 1:40:01:13:1 12. ASG Vorwärts Wolfen 0:41:20:11:00:10:21:10:01:00:04:3 0:22:13:2 13. BSG Motor Köthen 0:10:01:42:32:00:01:20:03:23:01:31:0 1:11:0 14. BSG Turbine Halle 1:10:12:43:31:22:02:22:21:21:11:35:33:2 2:1 15. BSG Motor Ammendorf 0:10:20:50:20:10:00:21:40:20:23:01:11:11:4

Torschützenliste Spieler Mannschaft Tore 1. Uwe Seidel BSG Chemie Wolfen 25 2. Winfried Töpfer BSG MK Sangerhausen 14 3. Andreas Tillmann BSG Fortschritt Weißenfels 13 Karl-Heinz Schüler BSG Chemie Wolfen 13

Zuschauer In 210 Spielen kamen 94.596 Zuschauer (ø 450 pro Spiel) in die Stadien. Größte Zuschauerkulissen 1.710 BSG Fortschritt Weißenfels – BSG MK Sangerhausen (19. Spieltag) 1.707 BSG Fortschritt Weißenfels – BSG Chemie Wolfen (9. Spieltag)

Bezirksmeister 1. BSG Chemie Wolfen 60px|alt=|Logo der BSG Chemie Wolfen Tor: Roland Jankowski, Bernd Oelke Abwehr: Karl-Heinz Hänel , Frank Jilge, Andreas Kriegler, Rainer Lodyga, Karl-Heinz Schüler, Harald Stein Mittelfeld: Jörg Ellinger, Klaus Goßler, Hans-Jörg Klingler, Ingo Riediger, Hans-Jürgen Teubner, Olaf Wawrzyniak Angriff: Jörg Apitzsch, Rüdiger Felker, Uwe Niksch, Uwe Seidel Trainer: Klaus Reißig

Bezirksliga-Aufstiegsrunde In der Aufstiegsrunde ermittelten normalerweise die sechs Staffelsieger der Bezirksklasse die drei Aufsteiger zur Bezirksliga. In der Staffel 4 errang die Zweitvertretung der BSG MK Sangerhausen den ersten Rang. Da diese Mannschaft nicht aufstiegsberechtigt war, ging der freie Platz in der Aufstiegsrunde an den Zweitplatzierten der BSG MK Helbra. Jede Mannschaft bestritt je zwei Heim- und Auswärtsspiele sowie ein Spiel auf neutralen Platz.

Abschlusstabelle

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Aufstiegsrunde dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Bezirksliga-Aufstiegsrunde 23. Mai 1982 – 5. Juni 1982 25px|alt=|SG Dynamo Halle-Neustadt Halle-Neustadt 25px|alt=|BSG Motor Dessau-SüdDessau-Süd 25px|alt=|BSG Aktivist Geiseltal-Mitte Geiseltal-Mitte 25px|alt=|BSG Motor Aschersleben Aschersleben MEWANaumburg MKHelbra 1. SG Dynamo Halle-Neustadt ––1:1–3:0 2. BSG Motor Dessau-Süd 1:1 0:3–3:0– 3. BSG Aktivist Geiseltal-Mitte 0:2– –5:17:2 4. BSG Motor Aschersleben –1:22:0 –– 5. BSG MEWA Naumburg 0:0––0:2 – 6. BSG MK Helbra –1:2–3:31:2 (kursiv) Spiele auf neutralen Platz

Literatur

#1981 Kategorie:Fußballsaison 1981/82