Die Feldzüge von Wichmann gegen Polen wurden von 964, 965 und 967 zwischen den Wilzen unter Wichmann II. und dem Herzogtum Polen unter Mieszko I. ausgetragen.
Die Feldzüge Nach der Chronik von Thietmar von Merseburg führte Wichmann II. drei Feldzüge gegen Mieszko I., wobei er die ersten beiden Feldzüge erfolgreich zu Ende bringen konnte und im dritten Feldzug fiel. Während der ersten beiden Feldzüge wurde Wichmann von Böhmen unterstützt. 965 wechselte der böhmische Herrscher Boleslav I. die Seiten und unterstützte nunmehr seinen Schwiegersohn Mieszko, mit dem er 965 eine Allianz einging. Mieszko nahm zudem 966 das lateinische Christentum von Böhmen an. Nach dem Tod Wichmanns in der Schlacht am 21./22. September 967 nahm Mieszko die Handelsstadt Wolin ein und dehnte seinen Einfluss auf Pommern aus. Die Rüstung und das Schwert Wichmanns soll Mieszko an den Kaiser Otto den Großen, gegen den Wichmann zuvor rebelliert hatte, geschickt haben.
Literatur Józef Dobosz: Monarchia i możni wobec Kościoła w Polsce do początku XIII wieku. Poznań. Wydawnictwo Poznańskie. 2002. ISBN 83-7177-110-X
Kategorie:Krieg in der polnischen Geschichte Kategorie:Krieg in der tschechischen Geschichte Kategorie:Krieg (Mittelalter) Kategorie:Krieg (10. Jahrhundert) Kategorie:Polnisch-tschechische Beziehungen Kategorie:Mieszko I. (Polen) Kategorie:Billunger