Udo Gärtner (* 21. Oktober 1940 in Breslau) ist ein deutscher Meteorologe. Er war von 1995 bis 2005 Präsident des Deutschen Wetterdienstes.

Werdegang Gärtner absolvierte von 1961 bis 1967 ein Studium der Meteorologie an der Universität Hamburg, das er mit dem Diplom abschloss. 1968 trat er in den Dienst des Deutschen Wetterdienstes ein, bei dem er zunächst von 1969 bis 1976 als Meteorologe am Wetteramt Bremen tätig war. Daraufhin war er von 1977 bis 1988 Referent im Referat „Deutscher Wetterdienst“ des Bundesministeriums für Verkehr in Bonn.

Von 1989 bis 1993 war Gärtner Ständiger Vertreter Deutschlands im Rat der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation und Leiter der Außenstelle des Bundesverkehrsministeriums in Montreal. Anschließend kehrte er in die Zentrale des Bundesverkehrsministeriums nach Bonn zurück, wo er die Leitung des Referats „Deutscher Wetterdienst“ übernahm. Von 1995 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2005 war er Präsident des Deutschen Wetterdienstes. Als solcher war er auch Mitglied im Exekutivrat der Weltorganisation für Meteorologie, Leiter der deutschen Delegation beim Europäischen Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage und Leiter der deutschen Delegation bei der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten. Zuletzt war er von 2005 bis 2007 Mitglied des Exekutivrats der Group on Earth Observations.

Gärtner ist Vater dreier Töchter.

Weblinks

Kategorie:Präsident einer Bundesoberbehörde Kategorie:Deutscher Wetterdienst Kategorie:Meteorologe Kategorie:Ministerialbeamter (Bund) Kategorie:Person (Bundesministerium für Verkehr, Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann