Pauline Roenneberg (* 29. Oktober 1984 in München) ist eine deutsche Filmemacherin.
Karriere Roenneberg wurde in München geboren, verbrachte aber einige Jahre in den USA. Nach dem Abitur studierte sie Theaterwissenschaften, Neuere Deutsche Literatur und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete als Regieassistentin am Metropoltheater in München. Im Jahr 2007 begann sie Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München zu studieren. Ihren Abschluss machte sie 2018 mit der Serie früher oder später, für die sie beim DOK.fest München mit dem FFF Förderpreis Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Zum Sommer 2023 führte sie bei zwei Folgen der Netflixserie Farm Rebellion Regie, wobei sie mit Doris Dörrie zusammenarbeitete.
Im selben Jahr veröffentlichte sie mit den Filmemacherinnen Eileen Byrne und Franziska Hoenisch den Aufruf „Angst essen Kino auf“, der von über 1200 Personen im Filmbereich unterzeichnet wurde. Darin kritisierte sie die Mutlosigkeit und fehlende Risikobereitschaft in der deutschen Filmindustrie. Um ihrem Aufruf Taten folgen zu lassen, gründete sie mit dem Produzenten Felix Bärwald das Produktionsunternehmen Milk Pictures. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die schwarze Komödie Kalter Hund, die 2026 auf dem Filmfest München Premiere feierte und im Wettbewerb Neues Deutsches Kino nominiert war.
Filmografie (Auswahl) 2008: Wertstoff (Kurzfilm, Regie, Schnitt) 2009: Am Ende der Wiese (Regie) 2010: Alles ist Musik (Regie) 2012: Ein gewisses Zimmer (Kurzfilm, Regie) 2018: Früher oder später (Miniserie, Regie, Buch, Schnitt) 2021: Toskana (Produktion) 2022: Farm Rebellion (Miniserie, Regie) 2026: Kalter Hund (Regie, Buch, Produktion, Schnitt)
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