Zibusiso Mpofu ist ein simbabwischer Schriftsteller, Lyriker und Künstler. Er war 2022 Gewinner des zehnten und letzten Brunel International African Poetry Prize, der danach vom African Poetry Book Fund übernommen und in Evaristo Prize for African Poetry umbenannt wurde.
Leben Mpofu stammt aus Bulawayo im Süden Simbabwes. Er studierte Film und Fernsehen an der Zhejiang-Universität in Hangzhou in China. Er war als Markenunternehmer tätig. An der Cornell University war Mpofu MFA-Absolvent und Dozent in der Abteilung für englische Literatur geführt.
Wirken Mpofus Texten erschienen in The Evergreen Review, The Hong Kong Review, Brittle Paper, A Long House Journal, Intwasa Anthology, 20:35 Africa und Water Damaged Anthology; außerdem wurde sein filmerisches Werk bei Work In Progress Hong Kong gezeigt. Vor dem Gewinn des Brunel International African Poetry Prize war Mpofu in der Vorauswahl für den Babishai Niwe Poetry Prize und in der engeren Auswahl für die Intwasa Short Story Competition. Die Erzählung The Healer erschien 2022 in A Long House Journal. Im Jahr 2022 gewann Mpofu den mit 3000 £ dotierten zehnten und letzten Brunel International African Poetry Prize. In der engeren Auswahl waren zudem Conor Cogill, Edil Hassan, Fahad Al-Amoudi, Adedayo Agarau, Chisom Okafor und Asmaa Jama, die zusätzlich eine ehrenvolle Erwähnung erhielt. Die preisgekrönten Gedichte thematisieren eine Reise des schwarzen Körpers durch Indien, Hongkong, die Philippinen und China sowie Migration, Familie, Identität und Kunst. Der Gedichtzyklus wurde von Mpofu als „fiktionale Autobiografie“ beschrieben und verarbeitet auch Erfahrungen von Rassismus beim Leben und Reisen in Asien. Nach dem Brunel-Preis erhielt Mpofu 2025 den Arthur Lynn Andrews Fiction Prize und 2026 einen Preis beim George Hamon Coxe Award.
Einzelnachweise
Kategorie:Lyrik Kategorie:Autor Kategorie:Künstler (Simbabwe) Kategorie:Simbabwer Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann