María Teresa Curzio (* 9. Dezember 1968 in Montevideo) ist eine uruguayische Dokumentarfilmerin.
Leben Maria Teresa Curzio wuchs in Uruguay auf. Ihre Jugendzeit verbrachte sie in einer Diktatur, was Einfluss auf ihre spätere Tätigkeit haben sollte. Dort absolvierte sie Ausbildungen zur Schauspielerin, Malerin und Goldschmiedin. Anschließend zog sie nach Berlin, wo sie als Filmemacherin tätig ist.
2009 erschien ihr Dokumentarfilm Vacuum, der von einem vermissten Mädchen während der Diktaturjahre 1973 bis 1984 handelt, das in der Familie eines argentinischen Militäroffiziers in Buenos Aires aufwuchs und dem seine eigentliche Herkunft verschwiegen wurde. 2011 inszenierte sie in der Arte-Reihe Mein Leben eine Episode über den Regisseur Peter Lilienthal.
2021 folgte der Dokumentarfilm Wikipedia – Die Schwarmoffensive, ein Dokumentarfilm über die Wikipedia. Dieser entstand mit einem internationalen Team bei Drehs in Frankreich, USA, Kamerun, den Philippinen und Peru. Auf Grund der Reisebeschränkungen während der COVID-19-Pandemie mussten die Dreharbeiten in den verschiedenen Ländern koordiniert werden. Der Film wurde auf 3sat ausgestrahlt.
Bei der Tragikomödie More Than Strangers von Sylvie Michel schrieb sie mit der Regisseurin das Drehbuch.
Filmografie
Regie
2009: Vacuum 2011: Mein Leben – Peter Lilienthal 2021: Wikipedia – Die Schwarmoffensive
Drehbuch
2023: More Than Strangers
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Uruguayer Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Frau