Gottlieb Herz (* 5. Februar 1810 in Hildesheim; † 7. November 1897 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Maler und Fotograf.

Leben mini|Firmkinder aus der Kirche kommend, 1841 Herz kam aus einer jüdischen Familie, sein Vater hieß Gottlieb Herz, seine Mutter war Hannchen Herz, geborene Marcus. Er besuchte ab 1836 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort unterrichteten ihn Josef Wintergerst in der Elementarklasse und Karl Ferdinand Sohn in der 2. Klasse (bis 1840). Des Weiteren durchlief er die Architekturklasse von Rudolf Wiegmann (1838) und Sohns Gips- und Malklasse (1839).„Herz / Gottlieb / BR 0004 Nr. 1558 / 147R / 1836 / 2. Klasse / Sohn, Carl.“ In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (PDF)

Herz tat sich anfänglich durch religiöse Darstellungen hervor, später war er in Frankfurt am Main vor allem als Porträtist tätig. Von 1859 bis 1861 wirkte er als Zeichenlehrer am Philanthropin.Herz, Gottlieb. In: Heinrich Weizsäcker, Albert Dessoff: Kunst und Künstler in Frankfurt am Main im neunzehnten Jahrhundert. Band 1: Heinrich Weizsäcker: Das Frankfurter Kunstleben im neunzehnten Jahrhundert. Frankfurt am Main 1907, S. 58 (Google Books) In der Langen Straße 24 am Allerheiligentor in Frankfurt hatte er im 19. Jahrhundert ein Fotoatelier. Seine Ehefrau Franziska, geborene Trenel, die er 1847 in Frankfurt geheiratet hatte, gebar mindestens drei Kinder.Herz, Gottlieb (1810–1897), Biografie im Portal bravefineart.com, abgerufen am 6. Juli 2026

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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