mini|alt=Porträtfoto, Schwarz-Weißbild|Eugène Raynaldy, 1933mini|alt=Minister der Regierung Chautemps vor dem Elysée-Palast, Schwarzweißbild|Minister der Regierung Chautemps Eugène Raynaldy (geboren am 23. Dezember 1869 in Rodez; gestorben am 15. Juni 1938 ebenda) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.
Leben Eugène Raynaldy studierte Jura und ließ sich als Anwalt in seinem Geburtsort Rodez nieder. Er arbeitete auch bei der Lokalzeitung, dem gemäßigt republikanisch ausgerichteten Courrier de l’Aveyron. Bei den Wahlen 1910 zur Abgeordnetenkammer und den Nachwahlen 1912 wurde er geschlagen.
Erst 1919 war er erfolgreich; über die eher konservative Alliance démocratique zog er in die Kammer ein, der er bis 1928 angehörte. In dieser Zeit war er auch als Kommunalpolitiker aktiv; Stadtrat von Rodez ab 1919, Bürgermeister von 1925 bis 1935 und Generalrat ab 1922.
Nach seiner Wahlniederlage von 1928 gelang ihm 1929 der Einzug in den Senat, wo er bis zu seinem Tod 1938 saß.
Nachdem er bereits 1924/25 Minister für Handel und Industrie im Kabinett Herriot I gewesen war, berief ihn Camille Chautemps 1933 zum Justizminister. Das Kabinett stürzte in der Folge der Stavisky-Affäre, nach der Frankreich von rechtsradikalen Protesten erschüttert wurde.
In Rodez ist ein Platz nach ihm benannt.
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Einzelnachweise
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