Rosdunk war ein VorwerkVorwerk Rosdunk auf eine Karte des Deutschen Reiches, Brandenburgviewer, abgerufen am 11. Juli 2026. auf der Feldmark des Gutes Göttin.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 369) Die Fläche liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.

Geschichte 1781 ist der Flurname Goettinsche und Schmertzckesche RossTunck auf Karten der Wiesen und Hutungen belegt, was auf eine frühe Nutzung des Gebietes hinweist. Von einer festen Siedlung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht auszugehen. Diese entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts und wurde als Etablissement im Urmesstischblatt 1971a Göttin von 1842 verzeichnet. 1861 erscheint der Ort in der Ortsstatistik als Rosdunk (Rossdunk). 1858 bestand das Vorwerk aus einem Wohn- und drei Wirtschaftsgebäuden, 1895 ist ein Wohnhaus überliefert. Verwaltungsmäßig gehörte Rosdunk bis 1849 zum Patrimonialgericht Reckahn, anschließend bis 1878 zum Kreisgericht Brandenburg und von 1879 bis 1952 zum Amtsgericht Brandenburg. Kirchlich war der Ort nach Göttin eingepfarrt. Im Jahr 1900 blieb Rosdunk dem Gut Göttin zugeordnet. 1928 wurde der Gutsbezirk Göttin aufgehoben und Rosdunk mit der Gemeinde Göttin vereinigt. 1931 wurde der Ort als Wohnplatz von Göttin geführt.

Einzelnachweise

Kategorie:Ersterwähnung 1781 Kategorie:Gemeindeauflösung 1928 Kategorie:Geographie (Brandenburg an der Havel)