Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1981/82 zum 30. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der jeweilige Bezirksfachausschuss (BFA) führte den Spielbetrieb der 15 Bezirksligen durch, in dem die Meister wie im Vorjahr in zehn eingleisigen und fünf zweigleisigen Ligen ermittelt wurden, die das direkte Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga besaßen. Dieses konnten die ASG Vorwärts Hagenow und die ASG Vorwärts Havelberg nicht wahrnehmen, da es ihnen von der übergeordneten Armeesportvereinigung Vorwärts entzogen wurde. An deren Stelle stiegen die jeweiligen Zweitplatzierten BSG CM Veritas Wittenberge (Bezirk Schwerin) und BSG Motor Schönebeck (Bezirk Magdeburg) auf.

Den sofortigen Wiederaufstieg gelang den Betriebssportgemeinschaften (BSG) KKW Greifswald, CM Veritas Wittenberge, Halbleiterwerk Frankfurt/O., Chemie Wolfen, Motor Hermsdorf und Motor Steinach sowie der ASG Vorwärts Plauen.

Die BSG Lok/Armaturen Prenzlau und BSG Motor Hermsdorf beendeten bereits zum fünften Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Chemie Premnitz und BSG Chemie Wolfen zum vierten Mal gelang.

Zu ersten Meisterehren kamen die BSG KKW Greifswald, ASG Vorwärts Hagenow, ASG Vorwärts Havelberg, TSG Chemie Markkleeberg, BSG Fortschritt Neustadt/Sa. und ASG Vorwärts Plauen.

Bezirksmeister Bezirk Mannschaft Rostock BSG KKW Greifswald Schwerin ASG Vorwärts Hagenow Neubrandenburg BSG Lok/Armaturen Prenzlau Potsdam BSG Chemie Premnitz Berlin BSG Rotation Berlin Frankfurt (Oder) BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. Magdeburg ASG Vorwärts Havelberg Halle BSG Chemie Wolfen Leipzig TSG Chemie Markkleeberg Cottbus BSG Lokomotive Cottbus Dresden BSG Fortschritt Neustadt/Sa. Karl-Marx-Stadt ASG Vorwärts Plauen Erfurt TSG Ruhla Gera BSG Motor Hermsdorf Suhl BSG Motor Steinach

Literatur

#1981 Kategorie:Fußballsaison 1981/82