Der Waldfriedhof ist der kommunale Hauptfriedhof der oberbayerischen Stadt Fürstenfeldbruck. Er liegt an der Waldfriedhofstraße westlich der Innenstadt und wird von der Stadt Fürstenfeldbruck verwaltet. Dort ist ebenfalls die Friedhofsverwaltung ansässig. Er verfügte im Jahr 2018 nach Angaben der Stadt über 4500 bis 5000 Gräber.

Mittelpunkt des Friedhofs ist die Aussegnungshalle, die 1967 nach Plänen des Architekten Martin Spieß errichtet wurde. Sie verfügt über Bleiglasfenster nach Entwürfen des Eichenauer Künstlers Josef Dering, die von den Zisterziensern aus dem Stift Schlierbach in Österreich gefertigt wurden.

Geschichte Die Friedhofsverwaltung ist seit Mitte der 1960er Jahre auch auf dem Gelände ansässig. Für den Friedhofswärter wurde ein Bungalow an der Waldfriedhofstraße Ecke Landsberger Straße errichtet. Das Gebäude wurde später vermietet. 1975 erfolgte der Bau einer Maschinenhalle und eines Schuppens.

Ab 2018 veränderte sich das Erscheinungsbild des Friedhofs, da aufgrund von Trockenheit und starkem Borkenkäferbefall ein erheblicher Teil des Fichtenbestandes gefällt werden musste. Die Stadt entwickelte daraufhin ein Konzept zur Umgestaltung des Geländes in eine parkartige Anlage mit klimaresistenten Baumarten und angepassten Bestattungsflächen. Die Kosten der folgenden Aufforstung und Wegesanierung wurden auf etwa 480.000 Euro geschätzt.

Im Frühjahr 2020 folgte der Neubau von Aufenthalts- und Sanitärräumen nördlich der Aussegnungshalle.

Im März 2025 begann die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck auf dem Gelände mit dem Bau eines kombinierten Verwaltungs- und Wohngebäudes. Im Erdgeschoss werden künftig Verwaltung sowie Bestattungsdienst untergebracht. In den Obergeschossen sind zwölf geförderte Wohnungen geplant.

Siehe auch Waldfriedhof

Weblinks

Friedhofsverwaltung bei der Stadt Fürstenfeldbruck Waldfriedhof Fürstenfeldbruck bei Find a Grave

Einzelnachweise

Fürstenfeldbruck Kategorie:Fürstenfeldbruck Fürstenfeldbruck Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren