John Edward Ramer (* 27. Oktober 1869 in Bethany, Missouri; † 3. Juli 1926 in Denver, Colorado) war ein US-amerikanischer Journalist, Verleger und Politiker der Republikanischen Partei, der unter anderem zwischen 1915 und 1917 Secretary of State des Bundesstaates Colorado sowie von 1921 bis 1925 Gesandter in Nicaragua war.
Leben John Edward Ramer war Mitglied der Republikanischen Partei und wurde 1915 als Nachfolger von James B. Pearce Secretary of State von Colorado. Er fungierte damit während der Amtszeit von Gouverneur George Alfred Carlson bis zu seiner Ablösung durch James R. Noland 1917 als Innenminister dieses Bundesstaates. Er engagierte sich zudem als Freimaurer sowie in den Bruderschaften Order of the Eastern Star, Knights of Pythias sowie Modern Woodmen of America.
Am 8. Oktober 1921 wurde Ramer zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister in Nicaragua ernannt und überreichte dort am 30. Dezember 1921 als Nachfolger von Benjamin Lafayette Jefferson seine Akkreditierung. Er verblieb auf diesem diplomatischen Posten in Managua bis zum 5. April 1925 und wurde daraufhin von Charles C. Eberhardt abgelöst. Im Mai 1922 verhinderte er eine Revolution in Nicaragua, indem er mit dem Einsatz der US Marines drohte. Er war seit dem 8. Juni 1898 mit Lulu Agnes Lown Ramer (1876–1901) verheiratet. Nach seinem Tode aufgrund einer Herzerkrankung wurde er auf dem Grandview Cemetery in Fort Collins bestattet.
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Einzelnachweise
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