mini|Jugendheim der Stadt Bern Markus Röthlisberger (* 8. Juli 1942 in Oberbipp; † 8. August 2024 in Bern) war ein Schweizer Architekt.
Werdegang Nach einer Bauzeichnerlehre in Bern und einigen Jahren Berufstätigkeit studierte Markus Röthlisberger 1966–70 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Architektur, wo er bei Ernst A. Plischke diplomierte. 1971 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Bern. Einen Schwerpunkt seines Schaffens bilden Um- und Erweiterungsbauten von denkmalgeschützten Bauten sowie der vorfabrizierte Holzbau, oft in Kombination. Das Jugendheim der Stadt Bern ist ein Pionier des nachhaltigen Umgangs mit bestehender, nicht geschützter Bausubstanz.
Markus Röthlisberger förderte den Austausch zwischen Architekten aus Ost- und Mitteleuropa und der Schweiz. Sein soziales Engagement führte unter anderem zur Gründung von Pro Mestia, einer Initiative für die Hilfe zur Selbsthilfe in Georgien. mini|252x252px|Ambulatorium Cholashi Markus Röthlisberger war verheiratet mit der Künstlerin Elsbeth Röthlisberger. Der Nachlass des Architekturbüros befindet sich im Stadtarchiv Bern.
Bauten 1975–1976: Haus Portmann, Spiegel bei Bern 1976–1981: Erweiterungsbauten für die Aussenhöfe der Strafanstalt Witzwil 1980–1985: Jugendheim der Stadt Bern (heute: Schlossmatt Kompetenzzentrum Jugend und Familie) 1986–1988: Neue Mittelschule Bern NMS, Schulhaus Aarhof, (Neu- und Umbau) 2002–2005: Ambulatorium Cholashi, Georgien 2006–2014: Holzwerkstatt Cholashi, Georgien
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Mann