Johann Lutzenberger (* 17. Dezember 1883 in Wiedergeltingen im Landkreis Unterallgäu; † 18. Januar 1948 in Franzheim im Landkreis Erding) war ein deutscher Landwirt und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Nach seinem Volksschulabschluss besuchte Johann Lutzenberger die Landwirtschaftliche Winterschule in Augsburg und erwarb auf verschiedenen landwirtschaftlichen Gütern Kenntnisse und Erfahrungen, bevor er Gutsverwalter in mehreren bayerischen Betrieben wurde. Er musste Kriegsdienst leisten und kehrte als Unteroffizier in die Heimat zurück, wo er 1918 in Franzheim einen Gutshof erwarb, der in einem Ödlandgebiet lag, das kultiviert wurde. So wurde er Vorsitzender einer Ödlandgenossenschaft.
Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied des Bayerischen Bauernbundes, der sich von 1922 an Bayerischer Bauern- und Mittelstandsbund nannte. Von 1928 an hatte er einen Sitz im Bezirkstag und erhielt im selben Jahr ein Mandat für den Bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis Freising-Erding, Ebersberg.
Öffentliche Ämter Vorsitzender zweier Entwässerungsgenossenschaften
Ehrungen Ökonomierat
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 5. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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