Herbert Laabs (* 24. Oktober 1950 in Calbe (Saale)) ist ein ehemaliger Kanute der Deutschen Demokratischen Republik.
Sport Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München trat er zusammen mit Volkmar Thiede, Eduard Augustin und Joachim Mattern im Vierer-Kajak über 1000 m an. Das Team schied im Halbfinale aus. Das Münchner Olympia-Attentat erlebte er vom gegenüberliegenden Haus im Olympischen Dorf mit.
In der Folge konnte er bei den Weltmeisterschaften fünf Medaillen einfahren. In Tampere holte er 1973 zunächst Bronze im Zweier-Kajak über 1000 m mit Joachim Mattern. Im folgenden Jahr in Mexiko-Stadt errang er ebenfalls Bronze im Zweier-Kajak über 500 m mit Ulrich Hellige und Gold im Vierer-Kajak 1000 m mit Ulrich Hellige, Jürgen Lehnert und Bernd Duvigneau. Zweimal Silber gewann er 1975 in Belgrad im Zweier-Kajak über 500 m mit Harald Marg und im Vierer-Kajak über 1000 m mit Gerhard Rummel, Rüdiger Helm und Harald Marg.
Bei den Ostdeutschen Meisterschaften gewann er 1971 (mit Jürgen Laabs) und 1973 mit Joachim Mattern im Zweier-Kajak über 1000 m den ersten Platz. Laabs blieb durch die Jahrzehnte seinem Heimatverein in Calbe stets verbunden.
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Andreas Pinkert: Weltmeister tauft Zweier-Kajak für den Nachwuchs auf seinen Spitznamen “Harpi”. Herbert Laabs zeigt Verbundenheit mit TSG und spornt damit Jugendliche an. volksstimme.de vom 3. April 2012
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